Abstract
Primär systemische Vaskulitiden werden aufgrund immunpathologischer Merkmale und entsprechend der Größe der befallenen Gefäße eingeteilt. Den 3 Kleingefäßvaskulitiden, die mit antineutrophilen zytoplasmatischen Autoantikörper (ANCA) assoziiert sind (Wegenersche Granulomatose, Churg-Strauss-Syndrom, mikroskopische Polyangiitis), stehen die sog. Nicht-ANCA-assoziierten Vaskulitiden gegenüber. Dies sind die granulomatösen Arteriitiden großer Gefäße (Riesenzellarteriitis, Takayasu-Arteriitis) und die Immunkomplexvaskulitiden mittelgroßer und kleiner Gefäße (Polyarteriitis nodosa, Kawasaki-Erkrankung und Henoch-Schönlein-Purpura, kryoglobulinämische Vaskulitis, kutane leukozytoklastische Angiitis). Prädisponierende genetische und weitere endogene und exogene Faktoren begünstigen eine Aktivierung der angeborenen bzw. natürlichen Immunität und induzieren über persistierende Entzündungsreaktionen die unterschiedlichen Formen der (Auto-)Immunvaskulitiden.
| Titel in Übersetzung | New pathogenetic aspects in primary systemic vasculitides |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Internist |
| Jahrgang | 50 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 291-297 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0020-9554 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 03.2009 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
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