Abstract
Da Menschen mit problematischem Alkoholkonsum durch das Suchthilfesystem nur schlecht erreicht werden, bieten sich Einrichtungen der medizinischen Versorgung für Maßnahmen zur Frühintervention an. Jedoch werden Beratungsstrategien wie die Motivierende Gesprächsführung trotz erwiesener Wirksamkeit nur sporadisch eingesetzt. Als zentraler Hinderungsgrund für den Einsatz von Kurzinterventionen wird von Ärzten insbesondere Zeitmangel genannt. Neue Technologien erlauben die Entwicklung ökonomischer und individualisierter Präventionsstrategien. Der vorliegende Beitrag stellt mit dem Expertentest und -ratgeber (ExtrA) ein computergestütztes Präventionsprogramm bei riskantem Alkoholkonsum vor. Daten zur Wirksamkeit des Ansatzes in proaktiv rekrutierten Stichproben werden skizziert und mögliche Schlussfolgerungen für die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien für Interventionen mit hoher Bevölkerungswirksamkeit dargestellt.
| Titel in Übersetzung | New approaches for the secondary prevention of alcohol-related disorders in general hospital |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie |
| Jahrgang | 2 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 15-20 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1862-8818 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 02.2008 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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