Abstract
Bei gastrointestinalen Stromatumoren finden sich in mindestens 85% der Fälle aktivierende Mutationen der Stammzellfaktor-Rezeptortyrosinkinase (c-Kit) oder des „platelet-derived growth factor Receptor α“ (PDGFRA). Die Therapieoptionen beinhalten neben Operation und lokalen Therapieverfahren eine systemische Therapie mit Tyrosinkinaseinhibitoren wie Imatinib oder Sunitinib. Die Systemtherapie wird eingesetzt in der neoadjuvanten, adjuvanten und metastasierten Situation. Die Kenntnis des individuellen Mutationsstatus erlaubt dabei eine Vorhersage des Ansprechens auf die Primärtherapie, und kann bei Progredienz unter der Primärtherapie ein Entscheidungskriterium für die Auswahl der Zweitlinientherapie darstellen.
| Titel in Übersetzung | Mutational status based therapy algorithm for gastrointestinal stroma tumors. Does c-Kit/PDGFRA mutational analysis affect treatment decisions? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gastroenterologe |
| Jahrgang | 7 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 30-36 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 1861-9681 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.2012 |
Fördermittel
Das Rezidivrisiko bei Lokalisation im Magen ist deutlich geringer als bei Lokalisation im Dünndarm [25]. Allgemein gebräuchlich und am besten validiert zur Abschätzung des Rezidivrisikos sind die AFIP(Armed Forces Institute of Pathology)Miettinen Kriterien [61] sowie die modifizierten NIH(National Institutes of Health)Joensuu Kriterien, in die zusätzlich die Tumorruptur eingeht [47].
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Mutationsbasierter therapiealgorithmus bei gastrointestinalen stromatumoren: Hat die c-Kit/PDGFRA-mutationsanalyse einflussauf ther apieentscheidungen?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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