Abstract
Ziel der Studie: Überprüfung motivationaler und volitionaler Determinanten für die Beantragung einer psychosomatischen Rehabilitation.
Methodik: Determinanten eines Rehabilitationsantrags wurden 2013 mittels Fragebogen erhoben. Beantragte psychosomatische Rehabilitationsleistungen bis Ende 2014 wurden aus administrativen Daten extrahiert. Eingeschlossen wurden erwerbstätige Personen mit psychischen Erkrankungen.
Ergebnisse: Lediglich 55 von 974 Personen beantragten eine Rehabilitation. Die Rehabilitationsantragsintention wurde am stärksten durch Selbstwirksamkeitserwartungen sowie familiäre und ärztliche Unterstützung bei der Antragstellung determiniert. Handlungsplanung wurde v. a. durch die Intention sowie schwächer durch familiäre und ärztliche Unterstützung erklärt. Für Personen mit stärker ausgeprägter Handlungsplanung war die Chance, einen Rehabilitationsantrag zu stellen, erhöht. Ärztliche Unterstützung bei der Antragstellung erhöhte ebenfalls die Chance eines Antrags.
Schlussfolgerung: Die Analysen konnten Determinanten einer Antragstellung identifizieren, die modifizierbar sind. Dies eröffnet Wege, um die Beantragung von Rehabilitationsleistungen zu unterstützen. Allerdings leisten diese Faktoren nur einen begrenzten Beitrag zur Erklärung des Antragsverhaltens.
Methodik: Determinanten eines Rehabilitationsantrags wurden 2013 mittels Fragebogen erhoben. Beantragte psychosomatische Rehabilitationsleistungen bis Ende 2014 wurden aus administrativen Daten extrahiert. Eingeschlossen wurden erwerbstätige Personen mit psychischen Erkrankungen.
Ergebnisse: Lediglich 55 von 974 Personen beantragten eine Rehabilitation. Die Rehabilitationsantragsintention wurde am stärksten durch Selbstwirksamkeitserwartungen sowie familiäre und ärztliche Unterstützung bei der Antragstellung determiniert. Handlungsplanung wurde v. a. durch die Intention sowie schwächer durch familiäre und ärztliche Unterstützung erklärt. Für Personen mit stärker ausgeprägter Handlungsplanung war die Chance, einen Rehabilitationsantrag zu stellen, erhöht. Ärztliche Unterstützung bei der Antragstellung erhöhte ebenfalls die Chance eines Antrags.
Schlussfolgerung: Die Analysen konnten Determinanten einer Antragstellung identifizieren, die modifizierbar sind. Dies eröffnet Wege, um die Beantragung von Rehabilitationsleistungen zu unterstützen. Allerdings leisten diese Faktoren nur einen begrenzten Beitrag zur Erklärung des Antragsverhaltens.
| Titel in Übersetzung | Motivational and Volitional Determinants of Applying for Psychosomatic Rehabilitation: Findings of a Cohort Study |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Rehabilitation (Germany) |
| Jahrgang | 55 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 341-347 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0034-3536 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.12.2016 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Motivationale und volitionale Determinanten für die Beantragung einer psychosomatischen Rehabilitation: Ergebnisse einer Kohortenstudie“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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