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Mikrodeletionssyndrom 9q34 - Ein charakteristischer phänotyp

D. Mitter, K. Buiting, G. Gillessen-Kaesbach

Abstract

Das Mikrodeletionssyndrom 9q34 ist ein an Bedeutung zunehmendes Krankheitsbild mit einem charakteristischen Phänotyp. Die Patienten zeigen eine Mikrozephalie, angeborene Herzfehler, muskuläre Hypotonie, eine mäßige bis starke mentale Retardierung und gehäuft Krampfanfälle. Zusätzlich haben sie ein für das Krankheitsbild spezifisches Gesicht mit Synophrys, Mittelgesichtshypoplasie, kurzer Nase mit antevertierten Nasenflügeln, betonter Unterlippe und großer vorstehender Zunge. Das Mikrodeletionssyndrom 9q34 kann zytogenetisch durch Subtelomeranalyse mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) sowie molekulargenetisch durch eine Subtelomeranalyse mittels MLPA („multiplex ligation-dependent probe amplification“) nachgewiesen werden. Wir berichten über einen Patienten mit charakteristischen klinischen Merkmalen, bei dem durch FISH-Diagnostik (Subtelomer-Screening) und MLPA ein Mikrodeletionssyndrom 9q34 gesichert werden konnte.
Titel in ÜbersetzungCryptic subtelomeric deletion 9q34 - A characteristic phenotype
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftMonatsschrift fur Kinderheilkunde
Jahrgang155
Ausgabenummer8
Seiten (von - bis)741-746
Seitenumfang6
ISSN0026-9298
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 08.2007

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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  • Querschnittsbereich: Medizinische Genetik

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