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Migrationshintergrund und pathologisches Glücksspielen: Befunde einer deutschlandweiten epidemiologischen Untersuchung zur Bedeutung der Herkunftsregion

N. Kastirke*, H. J. Rumpf, U. John, A. Bischof, C. Meyer

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Ziel: Zu untersuchen, wie stark Präsenz und Menge der Symptome pathologischen Glücksspielens (PG) mit der Herkunftsregion (HR) variieren.

Methodik: HR und Anzahl der PG-Symptome (0–10 DSM-IV-Kriterien) wurden in einer deutschlandweiten telefonischen Befragung von 14–64-jährigen Personen (n=15 023) erhoben.

Ergebnisse: Die Lebenszeitprävalenz von PG-Symptomen beträgt 18,1% für Menschen der HR Türkei, 9,0% für die der HR Jugoslawien und 6,8% für jene ohne Migrationshintergrund. Im Vergleich zu diesen hatten jene der HR Türkei eher PG-Symptome. Die Menschen der HR Türkei und Jugoslawien hatten eine um 70,3 bzw. 87,2% erhöhte Anzahl der PG-Symptome.

Schlussfolgerung: Die HR könnte einen eigenständigen Beitrag für die Erklärung von PG leisten.
Titel in ÜbersetzungMigration Background and Pathological Gambling: Results of a Nationwide Epidemiological Study on the Impact of Region of Origin in Germany
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGesundheitswesen
Jahrgang80
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)250-258
Seitenumfang9
ISSN0941-3790
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.03.2018

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

Fingerprint

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