Management von Patienten mit chronischen Schmerzen in der Akut- und perioperativen Medizin: Eine interdisziplinäre Herausforderung

J. Erlenwein*, M. Pfingsten, M. Hüppe, D. Seeger, A. Kästner, R. Graner, F. Petzke

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Chronische Schmerzen sind eine häufige Komorbidität von Patienten im Krankenhaus und wirken sich auf den klinischen Verlauf und die Liegezeit aus. Um eine ressourcenorientierte und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen, sollte chronischer Schmerz als Komorbidität sowohl im Krankheitsverständnis als auch in Konzepten und Versorgungsstrukturen stärker berücksichtigt werden. Bereits bei der Aufnahme ist es sinnvoll, vorbestehende Schmerzen und damit verbundene Risikofaktoren zu identifizieren sowie im Verlauf im Behandlungskonzept zu berücksichtigen. Dabei bedarf es interdisziplinärer Therapieansätze, die sowohl medikamentöse, edukative, psychologische und physiotherapeutische Komponenten beinhalten. Ein ausschließlich monomodales Vorgehen ist nicht zielführend. Schmerzmedizinische Expertise sollte frühzeitig in die Behandlung integriert werden. Gleichermaßen sollte eine psychologische Mitbetreuung dieser Patienten gewährleistet sein, da mehrfach gezeigt werden konnte, dass psychologische Unterstützung sich perioperativ positiv auf den Behandlungsverlauf bei dieser Patientengruppe auswirken.
Titel in ÜbersetzungManagement of patients with chronic pain in acute and perioperative medicine: An interdisciplinary challenge
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftAnaesthesist
Jahrgang69
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)95-107
Seitenumfang13
ISSN0003-2417
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.02.2020

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Management von Patienten mit chronischen Schmerzen in der Akut- und perioperativen Medizin: Eine interdisziplinäre Herausforderung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

Zitieren