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Lutealphase nach IVF: Ist vaginales progesteron ausreichend?

T. Cordes*, A. Schultze-Mosgau, K. Diedrich, G. Griesinger

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Kinderwunschbehandlung mit der kontrollierten, ovariellen Überstimulation mit Gonadotropinen und GnRH-Analoga ist durch den sog. Lutealphasendefekt gekennzeichnet. Dieser kann durch eine Lutealphasenunterstützung (Lutealphasensupport, LPS) behandelt werden. Der Goldstandard ist eine Unterstützung mit vaginalem oder intramuskulärem Progesteron oder aber auch die Gabe von humanem Choriongonadotropin, wobei das vaginale Progesteron aufgrund der Anwenderfreundlichkeit und des geringeren Risikos von Überstimulationssyndromen von Patientinnen und Behandelnden bevorzugt wird. Die Applikation wird üblicherweise spätestens zum Zeitpunkt des Embryotransfers begonnen, und die Dauer der Anwendung sollte zumindest bis zum Schwangerschaftstest erfolgen. In den meisten Zentren wird die Progesteronverabreichung bei Schwangerschaft bis zum sonographischen Nachweis einer intakten intrauterinen Schwangerschaft ausgedehnt. Die zusätzliche Gabe von Östrogenen, Kortikoiden, ASS oder Heparin zeigt keinen evidenten Vorteil bei der LPS.
Titel in ÜbersetzungLuteal phase support after IVF: What beyond progesterone?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGynakologische Endokrinologie
Jahrgang8
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)117-123
Seitenumfang7
ISSN1610-2894
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2010

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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