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LOKALTHERAPIE BEIM EWING-SARKOM: RADIOTHERAPEUTISCHE ASPEKTE

J. Dunst*, S. Jabar, M. Paulussen, H. Jurgens

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Ergebnisse der CESS-86-Studie zeigen, daß bei den derzeitigen Selektions-Kriterien eine Radiotherapie als Lokaltherapie zu ebenso guten Überlebensraten führt wie ein operatives Vorgehen. Patienten mit definitiver Radiotherapie hatten zwar eine höhere Rate an Lokalrezidiven (14% versus 4%), jedoch weniger Fernmetastasen als operierte Patienten (16% versus 28%). Die Lokalrezidivrate bei bestrahlten Patienten sank von 50% in CESS 81 auf 14% in CESS 86. Für die verbesserte lokale Kontrolle nach Radiotherapie spielen wahrscheinlich die Vorverlegung der Radiotherapie im Therapieprotokoll (von Woche 19 auf Woche 10) und die hohe Qualität der Radiotherapie (nur 2% Protokollabweichung) eine entscheidende Rolle. Anhand einer Analyse der Lokalrezidive zeigte sich, daß eine weitere Senkung des Lokalrezidivrisikos durch eine noch bessere Selektionierung von Patienten für eine Radiotherapie nicht möglich ist. Als Konsequenz dieser Ergebnisse entstand das Konzept der frühzeitigen präoperativen Radiotherapie für Risikopatienten, das in der laufenden EICESS-92-Studie eingesetzt wird.
Titel in ÜbersetzungRadiotherapy in Ewing's sarcoma: Conclusions from the CESS 86-protocol
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftKlinische Padiatrie
Jahrgang206
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)277-281
Seitenumfang5
ISSN0300-8630
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1994

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