Laserinduzierte thermische gewebseffekte mit mikroskopischer und makromolekularer prazision?

G. Huttmann*, R. Birngruber

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Der Einsatz von gepulster Laserstrahlung erlaubt es, das Ausmaß des Gewebeschadens zu begrenzen und Strukturen, die natürlicherweise oder durch Anfärbung mit einem Kontrastmittel eine höhere Absorption als ihre Umgebung besitzen, selektiv zu schädigen. Dieses Verfahren, die selektive Photothermolyse, wird unter anderem mit Pulslängen von einigen hundert Mikrosekunden bis Millisekunden erfolgreich zur selektiven Zerstörung von Gefäßen angewandt. Ob es auch möglich ist, einzelne Zellen, Zellbereiche oder sogar Makromoleküle thermisch selektiv zu zerstören, ist zur Zeit nicht geklärt.

Zur Beantwortung dieser Frage wurde die Temperatur in der Umgebung einzelner absorbierender Partikel mit Größen von 1 nm bis 1 µm für verschiedene Pulslängen berechnet. Die für thermische Schäden notwendigen Temperaturen wurden mittels der Arrheniusgleichung abgeschätzt. Diese Rechnungen zeigen, daß auch Strukturen im Submikrometerbereich selektiv zerstört werden können, falls sich die Gültigkeit des Arrheniusgesetzes bis in den Zeitbereich von Mikro- bis Pikosekunden erstreckt.
Titel in ÜbersetzungLaser induced thermal tissue effects with microscopic and macromolecular precision?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Medizinische Physik
Jahrgang10
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)169-174
Seitenumfang6
ISSN0939-3889
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2000

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Biomedizintechnik

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