Abstract
Hintergrund
Minimalinvasive Operationstechniken finden in letzter Zeit auch in der Pankreaschirurgie zunehmend Verwendung. Die totale Pankreatektomie ist im Vergleich zur Pankreaskopf- und Pankreaslinksresektion nur selten indiziert. Da keine Pankreasanastomose angelegt werden muss und zur offenen Resektion eine ausgedehnte Oberbauchlaparotomie nötig ist, erscheint die laparoskopisch-assistierte Vorgehensweise vorteilhaft.
Ziel der Arbeit
Es wird von der initialen Erfahrung mit der laparoskopisch-assistierten totalen Pankreatektomie bei 3 Patienten berichtet.
Material und Methoden
Zwei Patienten mit intraduktaler papillär-muzinöser Neoplasien (IPMN) im Hauptgang des Pankreas und ein Patient mit Metastasen eines Nierenzellkarzinoms im Pankreas wurden in die Machbarkeitsstudie aufgenommen.
Ergebnisse
Bei allen 3 Operationen wurde die Resektion laparoskopisch durchgeführt; die Rekonstruktion erfolgte über den Bergeschnitt. Die Ergebnisse in Bezug auf Operationszeit, Blutverlust und „Intermediate-care“(IMC)-/Krankenhausaufenthalt waren bei den laparoskopisch-operierten Patienten nicht schlechter als bei einem Vergleichskollektiv von 7 offenen Resektionen.
Schlussfolgerungen
Vorbehaltlich der noch geringen Patientenanzahl ist die laparoskopisch-assistierte totale Pankreatektomie ein durchführbares Verfahren in chirurgischen Zentren mit hoher laparoskopischer und pankreaschirurgischer Expertise.
Minimalinvasive Operationstechniken finden in letzter Zeit auch in der Pankreaschirurgie zunehmend Verwendung. Die totale Pankreatektomie ist im Vergleich zur Pankreaskopf- und Pankreaslinksresektion nur selten indiziert. Da keine Pankreasanastomose angelegt werden muss und zur offenen Resektion eine ausgedehnte Oberbauchlaparotomie nötig ist, erscheint die laparoskopisch-assistierte Vorgehensweise vorteilhaft.
Ziel der Arbeit
Es wird von der initialen Erfahrung mit der laparoskopisch-assistierten totalen Pankreatektomie bei 3 Patienten berichtet.
Material und Methoden
Zwei Patienten mit intraduktaler papillär-muzinöser Neoplasien (IPMN) im Hauptgang des Pankreas und ein Patient mit Metastasen eines Nierenzellkarzinoms im Pankreas wurden in die Machbarkeitsstudie aufgenommen.
Ergebnisse
Bei allen 3 Operationen wurde die Resektion laparoskopisch durchgeführt; die Rekonstruktion erfolgte über den Bergeschnitt. Die Ergebnisse in Bezug auf Operationszeit, Blutverlust und „Intermediate-care“(IMC)-/Krankenhausaufenthalt waren bei den laparoskopisch-operierten Patienten nicht schlechter als bei einem Vergleichskollektiv von 7 offenen Resektionen.
Schlussfolgerungen
Vorbehaltlich der noch geringen Patientenanzahl ist die laparoskopisch-assistierte totale Pankreatektomie ein durchführbares Verfahren in chirurgischen Zentren mit hoher laparoskopischer und pankreaschirurgischer Expertise.
| Titel in Übersetzung | Laparoscopically assisted total pancreatectomy: Feasible minimally invasive alternative to open resection |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Chirurg |
| Jahrgang | 86 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 276-282 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0009-4722 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.03.2015 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Laparoskopisch-assistierte totale Pankreatektomie: Mögliche minimalinvasive Alternative zur offenen Resektion“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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