Abstract
Hintergrund: Das HELLP-Syndrom (hemolysis, elevated liver enzymes and low platelets) ist verbunden mit einem hohen Risiko bez. mütterlicher und neonataler Morbidität und Mortalität. Bisher war die Beendigung der Schwangerschaft die angemessene Behandlung dieses Syndroms. Die längerfristige Applikation von Kortikosteroiden gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Behandlung des HELLP-Syndroms in sehr frühen Schwangerschaftswochen. Fallbericht: Eine 32-jährige Erstgebärende wurde in der 23. Schwangerschaftswoche mit HELLP-Syndrom in unserer Klinik aufgenommen. Die Patientin erhielt für ca. 6 Wochen Kortikosteroide. Wir konnten unter diesen Bedingungen eine erfolgreiche Verlängerung der Schwangerschaft bis zur 29. Schwangerschaftswoche erreichen. Schlussfolgerung: Dieser Fallbericht untermauert die erfolgreiche Prolongation der Schwangerschaft in einer sehr frühen Schwangerschaftswoche unter langfristiger Gabe von Kortikosteroiden bei Patientinnen mit HELLP-Syndrom.
| Titel in Übersetzung | Long-term corticosteroid treatment of a patient with preeclampsia and HELLP syndrome in mid-pregnancy |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Geburtshilfe und Frauenheilkunde |
| Jahrgang | 69 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 545-548 |
| Seitenumfang | 4 |
| ISSN | 0016-5751 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2009 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Langzeitbehandlung einer patientin mit präeklampsie und HELLP-syndrom in einer sehr frühen schwangerschaftswoche“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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