Abstract
Hintergrund:
Patienten, die lange Zeit ohne Diagnose bleiben, stellen eine außerordentliche Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Der lange diagnostische Prozess erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung der Erkrankung sowie iatrogener Schädigung durch nicht indizierte Behandlungen. Um Patienten schneller einer Diagnose zuzuführen, entstehen neue Versorgungsstrukturen, die auf dieses Patientenkollektiv spezialisiert sind. Ein Beispiel dafür ist die Interdisziplinäre Kompetenzeinheit für Patienten ohne Diagnose (InterPoD) am Zentrum für seltene Erkrankungen in Bonn.
Ziel der Arbeit:
Darstellung der aktuellen Versorgungssituation von Patienten ohne Diagnose und Präsentation einer etablierten Vorgehensweise zur Optimierung der Diagnostik von Patienten ohne Diagnose am Beispiel der InterPoD.
Methodik…
Darstellung der etablierten Vorgehensweise zur Versorgung von langfristig undiagnostizierten Patienten.
Ergebnisse:
Soziodemografische und klinische Charakteristika des auf Basis der Vorgehensweise der InterPoD versorgten Patientenkollektivs aus den Jahren 2014 bis 2016.
Diskussion:
Die deskriptive Statistik und der Anstieg der Anzahl versorgter Patienten sind ein erstes Indiz für die Funktionsfähigkeit des vorgestellten Konzepts auf Basis etablierter Prozesse.
Patienten, die lange Zeit ohne Diagnose bleiben, stellen eine außerordentliche Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Der lange diagnostische Prozess erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung der Erkrankung sowie iatrogener Schädigung durch nicht indizierte Behandlungen. Um Patienten schneller einer Diagnose zuzuführen, entstehen neue Versorgungsstrukturen, die auf dieses Patientenkollektiv spezialisiert sind. Ein Beispiel dafür ist die Interdisziplinäre Kompetenzeinheit für Patienten ohne Diagnose (InterPoD) am Zentrum für seltene Erkrankungen in Bonn.
Ziel der Arbeit:
Darstellung der aktuellen Versorgungssituation von Patienten ohne Diagnose und Präsentation einer etablierten Vorgehensweise zur Optimierung der Diagnostik von Patienten ohne Diagnose am Beispiel der InterPoD.
Methodik…
Darstellung der etablierten Vorgehensweise zur Versorgung von langfristig undiagnostizierten Patienten.
Ergebnisse:
Soziodemografische und klinische Charakteristika des auf Basis der Vorgehensweise der InterPoD versorgten Patientenkollektivs aus den Jahren 2014 bis 2016.
Diskussion:
Die deskriptive Statistik und der Anstieg der Anzahl versorgter Patienten sind ein erstes Indiz für die Funktionsfähigkeit des vorgestellten Konzepts auf Basis etablierter Prozesse.
| Titel in Übersetzung | On the fast track to diagnosis: Recommendations for patients without a diagnosis |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz |
| Jahrgang | 60 |
| Ausgabenummer | 5 |
| Seiten (von - bis) | 517-522 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1436-9990 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.05.2017 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
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- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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