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Kurze Wege zur Diagnose: Eine Handlungsempfehlung für Patienten ohne Diagnose

Christiane Stieber*, Martin Mücke, Isabelle C. Windheuser, Lorenz Grigull, Frank Klawonn, Sinem Tunc, Alexander Münchau, Thomas Klockgether

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund:
Patienten, die lange Zeit ohne Diagnose bleiben, stellen eine außerordentliche Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Der lange diagnostische Prozess erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung der Erkrankung sowie iatrogener Schädigung durch nicht indizierte Behandlungen. Um Patienten schneller einer Diagnose zuzuführen, entstehen neue Versorgungsstrukturen, die auf dieses Patientenkollektiv spezialisiert sind. Ein Beispiel dafür ist die Interdisziplinäre Kompetenzeinheit für Patienten ohne Diagnose (InterPoD) am Zentrum für seltene Erkrankungen in Bonn.

Ziel der Arbeit:
Darstellung der aktuellen Versorgungssituation von Patienten ohne Diagnose und Präsentation einer etablierten Vorgehensweise zur Optimierung der Diagnostik von Patienten ohne Diagnose am Beispiel der InterPoD.

Methodik…
Darstellung der etablierten Vorgehensweise zur Versorgung von langfristig undiagnostizierten Patienten.

Ergebnisse:
Soziodemografische und klinische Charakteristika des auf Basis der Vorgehensweise der InterPoD versorgten Patientenkollektivs aus den Jahren 2014 bis 2016.

Diskussion:
Die deskriptive Statistik und der Anstieg der Anzahl versorgter Patienten sind ein erstes Indiz für die Funktionsfähigkeit des vorgestellten Konzepts auf Basis etablierter Prozesse.
Titel in ÜbersetzungOn the fast track to diagnosis: Recommendations for patients without a diagnosis
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftBundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Jahrgang60
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)517-522
Seitenumfang6
ISSN1436-9990
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2017

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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