Klinischer Stellenwert der „liquid biopsy“ beim Mammakarzinom

Maggie Banys-Paluchowski*, Tanja Fehm

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund
Die Untersuchung von Blut und anderen Körperflüssigkeiten auf Tumorzellen und Tumor-DNA bzw. RNA wird als „liquid biopsy“ bezeichnet. Sie bietet einerseits die Möglichkeit, den aktuellen Status der onkologischen Erkrankung ohne eine invasive Gewebebiopsie zu erfassen, andererseits können die prädiktiven Eigenschaften im zeitlichen Verlauf im Sinne einer Real-Time-Biopsie evaluiert werden.

Material und Methode
Es erfolgte die Auswertung der Ergebnisse aktueller Studien und Kongressbeiträge.

Ergebnisse
Der Nachweis von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) im Blut von Mammakarzinompatientinnen korreliert mit einer schlechteren Prognose sowohl im kurativen als auch metastasierten Setting. Patientinnen mit einer in der zirkulierenden Tumor-DNA detektierten Mutation im PIK3CA-Gen profitieren von der zielgerichteten Therapie mit dem PI3K-Inhibitor Alpelisib.

Schlussfolgerung
Auf „liquid biopsy“ basierende Ansätze können zur weiteren Individualisierung der Behandlung des Mammakarzinoms im klinischen Alltag beitragen.
Titel in ÜbersetzungClinical significance of liquid biopsy in breast cancer
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftOnkologe
Jahrgang26
Ausgabenummer8
Seiten (von - bis)736-745
Seitenumfang10
ISSN0947-8965
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.08.2020

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)
  • Zentren: Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH)

Fingerprint

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