Abstract
Disseminierte Tumorzellen im Knochenmark können in 30–40 % aller Patientinnen mit primärem Mammakarzinom entdeckt werden. Der Nachweis von disseminierten Tumorzellen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose, aber auch die Persistenz derselben unter einer Therapie sind ungünstige prognostische Faktoren. Die Praktikabilität von wiederholten Knochenmarkspunktionen unter einer Therapie ist jedoch zeit- und kostenintensiv und für die Patientin unangenehm. Deswegen bietet die Untersuchung von peripherem Blut deutliche Vorteile. Zirkulierende Tumorzellen können in 10–80 % aller Patientinnen entdeckt werden. Die Rate hängt von der Analysemethode und dem Stadium der Erkrankung ab. Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass das Vorhandensein von Tumorzellen im peripheren Blut sowohl für Patientinnen mit Metastasen als auch für Patientinnen ohne Metastasen von prognostischer Bedeutung ist. Eine molekulare Charakterisierung der zirkulierenden Tumorzellen könnte weiterhelfen, spezifische Therapien zu entwicklen, die sich direkt gegen diese Tumorzellen richten und so helfen, diese zu eliminieren. Dieser Übersichtsartikel fasst die aktuelle Literatur zusammen und gibt eine Zukunftsperspektive zu dem Thema.
| Titel in Übersetzung | Circulating tumor cells in early-stage breast cancer |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Geburtshilfe und Frauenheilkunde |
| Jahrgang | 71 |
| Ausgabenummer | 12 |
| Seiten (von - bis) | 1067-1072 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0016-5751 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2011 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Klinische Relevanz von zirkulierenden Tumorzellen beim Mammakarzinom“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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