Klinisch-echographische Diagnostik bei Iristumoren

K. R. Koch*, J. M. Mor, G. Avgitidou, V. Kakkassery, A. C. Rokohl, L. M. Heindl

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund
Die Differenzierung iridaler Raumforderungen stellt eine regelmäßig wiederkehrende diagnostische Herausforderung dar.

Fragestellung
Es soll ein Überblick über die Epidemiologie und das diagnostische Vorgehen bei Iristumoren gegeben werden.

Material und Methoden
Der Beitrag bietet eine Literaturübersicht aus PubMed und eigene klinische Ergebnisse.

Ergebnisse
Die weitaus meisten Iristumoren sind melanozytären Ursprungs, darunter Nävi und Melanome. In der Spaltlampenbiomikroskopie kann eine Größenzunahme im zeitlichen Verlauf dargestellt werden, was der einzig anerkannte klinische Surrogatbefund für ein malignes Geschehen ist. Die Ultraschallbiomikroskopie (UBM) ist zusätzlich obligat, da nur mit ihr Tiefenausdehnung mit etwaiger Ziliarkörperbeteiligung und Binnenstruktur iridaler Tumoren beurteilt werden können.

Schlussfolgerungen
Serielle Spaltlampen- und UBM-Untersuchungen mit reproduzierbarer Pupillenweite sind unverzichtbar in der Differenzierung zystischer, solider und tumorsimulierender Läsionen sowie zur Detektion einer malignen Transformation.
Titel in ÜbersetzungClinico-echographic diagnostics of iris tumors
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftOphthalmologe
Jahrgang116
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)313-323
Seitenumfang11
ISSN0941-293X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.04.2019

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)

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