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Kastrationsresistentes Prostatakarzinom 2015

A. S. Merseburger*, A. Böker, M. A. Kuczyk, C. A. Von Klot

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Prostatakarzinomerkrankung ist nach wie vor die häufigste urologische Krebserkrankung des älteren Mannes. Bei einigen Patienten entsteht ein metastasiertes Prostatakarzinom welches mit antiandrogener Therapie palliativ über Jahre in einem stabilen Krankheitsgeschehen verlaufen kann. Im Mittel nach 3–4 Jahren entwickeln die betroffenen Männer einen erneuten PSA- und Krankheitsprogress mit der Ausbildung eines sogenannten kastrationsresistenten Tumorleidens. Bis vor 5 Jahren war die zytotoxische Chemotherapie mit Docetaxel die einzige lebensverlängernde Therapieoption in dieser Situation. In den letzten 5 Jahren haben die Ergebnisse von randomisierten Phase III Studien zur Zulassung von 5 neuen Wirkstoffen zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) geführt. Die Ergebnisse und Zulassungssituation der Substanzen, Abirateron, Enzalutamid, Cabazitaxel, Sipuleucel-T und des Radium-223 werden im Nachfolgenden beschrieben. Zudem werden Aspekte der Sequenztherapie und mögliche molekulare Zukunftsansätze diskutiert.
Titel in ÜbersetzungCastration resistant prostate cancer 2015
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftAktuelle Urologie
Jahrgang46
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)59-65
Seitenumfang7
ISSN0001-7868
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.01.2015

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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