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Kardiovaskuläre ganzkörper-MRT: Möglichkeiten und grenzen in der früherkennung

C. U. Herborn*, F. M. Vogt, M. Goyen, S. C. Goehde, S. G. Ruehm, M. Forsting

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Kardiovaskuläre Erkrankungen und ihre Folgen stellen in den westlichen Ländern ein bedeutendes Gesundheitsproblem mit steigender Prävalenz dar. Der Früherkennung und Vorsorge dieser Erkrankungen kommt deshalb in der Zukunft eine wachsende Bedeutung zu. Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gelingt heute eine umfassende Analyse des kardiovaskulären Systems. Durch die Kombination der Untersuchung von Gehirn, Gefäßen und Herz kann man früh und nebenwirkungsfrei pathologische Veränderungen mit hoher diagnostischer Genauigkeit erfassen. Das eingesetzte Protokoll lässt sich innerhalb von 45 min durchführen. Limitationen betreffen die räumliche Auflösung der Ganzkörper-MR-Angiographie sowie die fehlende Untersuchung des Herzens unter Belastung. In ihrer bisherigen Form ist die MRT als schnelles und umfassendes Verfahren für die Früherkennung kardiovaskulärer Erkrankungen geeignet. Der medizinische Nutzen und die sozioökonomische Bedeutung müssen in den nächsten Jahren weiter analysiert werden.
Titel in ÜbersetzungCardiovascular whole-body MRI: Possibilities and limitations in prevention
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftRadiologe
Jahrgang44
Ausgabenummer9
Seiten (von - bis)826-834
Seitenumfang9
ISSN0033-832X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 09.2004

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  2. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
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