Abstract
Die Möglichkeiten der assistierten Reproduktion haben sich in den vergangenen 35 Jahren seit der Geburt des ersten Kindes nach In-vitro-Fertilisation (IvF) und Embryotransfer im Jahr 1978 rasant entwickelt. Neue Möglichkeiten wurden entwickelt – intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), Präimplantationsdiagnostik (PID), ovarielle Stimulation mit GnRH(Gonadotropin Releasing Hormon)-Antagonisten und Gonadotropinen. Dies hat dazu geführt, dass bis 2010 weltweit immerhin 5,2 Mio. Kinder nach IvF und Embryotransfer geboren wurden, für Paare, deren Kinderwunsch ohne diese Optionen nur schwer oder gar nicht zu erfüllen gewesen wäre. Im vorliegenden Beitrag werden neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Schwangerschaftsraten nach assistierter Reproduktion dargestellt und kritisch beurteilt: ovarielle Stimulation, Single-Embryo-Transfer, Vitrifikation, Blastozystentransfer, PID und genetisches Screening (PGS). Besprochen werden ferner Entwicklungen zum Fertilitätserhalt für onkologische Patienten und im Bereich der Zeitrafferaufnahmen der frühen Embryonalentwicklung (Time-lapse-Imaging).
| Titel in Übersetzung | Future developments in reproductive medicine |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologe |
| Jahrgang | 46 |
| Ausgabenummer | 12 |
| Seiten (von - bis) | 883-889 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0017-5994 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.12.2013 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Künftige Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver