Abstract
Intersexualität bezeichnet eine seltene Störung der somatosexuellen Differenzierung mit einer Inzidenz von etwa 2 pro 10.000 Geburten pro Jahr in Deutschland. Dahinter verbergen sich verschiedene Diagnosen einer vermehrten Virilisierung bei 46,XX-Karyotyp oder deutlich verminderter Virilisierung bei 46,XY-Karyotyp. Manchmal werden diese Störungen erst während der Pubertätsentwicklung entdeckt. Dann ist eine rasche Diagnostik zur Prognosestellung notwendig. Bei allen Jugendlichen mit Intersexualität muss das Management während der Pubertät viele Aspekte von der psychosexuellen Begleitung bis hin zur medizinischen Behandlung mit Hormonsubstitution oder Therapie und der Beratung hinsichtlich chirurgischer Maßnahmen enthalten.
| Titel in Übersetzung | Intersexuality. Characteristics of puberty |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologische Endokrinologie |
| Jahrgang | 3 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 181-186 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1610-2894 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 09.2005 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
-
SDG 5 – Gender Equality
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Intersexualität. Besonderheiten der pubertät“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver