Abstract
Hintergrund: Regelmäßige körperliche Aktivität ist bei Morbus Parkinson von großer Relevanz. Im Rahmen des Projekts „Individualisiertes Trainingsprogramm für ParkinsonPatienten“ (ParkProTrain) wurde ein individualisierbares tabletbasiertes Programm zur Unterstützung eines individuellen Eigentrainings entwickelt und über einen Zeitraum von 9 Monaten in der Häuslichkeit erprobt. Patienten wurden zur Machbarkeit der Nutzung und zur Zufriedenheit befragt.
Methodik: Patienten, die das Programm im Anschluss an eine stationäre multimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson (Parkinson-Komplexbehandlung, PKB) in der Häuslichkeit nutzten, wurden zu zwei Zeitpunkten (9 und 36 Wochen nach PKB) im Rahmen qualitativer Interviews befragt.
Ergebnisse: Das Programm half den Patienten über die gesamte Interventionszeit hinweg, motiviert zu bleiben. Es bot ihnen sowohl Struktur als auch Flexibilität für die Entwicklung einer eigenen Trainingsroutine. Als positive Aspekte (Erfolgsfaktoren) wurden u. a. benannt: die Einführungsseminare in der Klinik, die enge Betreuung während der Interventionszeit, die Fundiertheit und der Parkinson-Bezug, die Machbarkeit und die Handhabbarkeit des Programms sowie die individualisierten Trainingspläne. Patienten geben aber auch Hinweise, wie das Programm noch optimiert werden könnte (Barrieren).
Diskussion: Das Programm unterstützt die Patienten bereits erfolgreich mit einer Vielzahl aktivitätsfördernder Ideen. Es konnten weitere Empfehlungen für zukünftige Vorhaben abgeleitet werden, die verstärkt beachtet werden sollten: ParkinsonSpezifität und Individualisierbarkeit des Programms, örtlich und zeitlich flexibles Training, enge und persönliche Betreuung über die gesamte Studienlaufzeit hinweg und eine einfach erlernbare und handhabbare Technik.
Methodik: Patienten, die das Programm im Anschluss an eine stationäre multimodale Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson (Parkinson-Komplexbehandlung, PKB) in der Häuslichkeit nutzten, wurden zu zwei Zeitpunkten (9 und 36 Wochen nach PKB) im Rahmen qualitativer Interviews befragt.
Ergebnisse: Das Programm half den Patienten über die gesamte Interventionszeit hinweg, motiviert zu bleiben. Es bot ihnen sowohl Struktur als auch Flexibilität für die Entwicklung einer eigenen Trainingsroutine. Als positive Aspekte (Erfolgsfaktoren) wurden u. a. benannt: die Einführungsseminare in der Klinik, die enge Betreuung während der Interventionszeit, die Fundiertheit und der Parkinson-Bezug, die Machbarkeit und die Handhabbarkeit des Programms sowie die individualisierten Trainingspläne. Patienten geben aber auch Hinweise, wie das Programm noch optimiert werden könnte (Barrieren).
Diskussion: Das Programm unterstützt die Patienten bereits erfolgreich mit einer Vielzahl aktivitätsfördernder Ideen. Es konnten weitere Empfehlungen für zukünftige Vorhaben abgeleitet werden, die verstärkt beachtet werden sollten: ParkinsonSpezifität und Individualisierbarkeit des Programms, örtlich und zeitlich flexibles Training, enge und persönliche Betreuung über die gesamte Studienlaufzeit hinweg und eine einfach erlernbare und handhabbare Technik.
| Titel in Übersetzung | Implementation of an individualized tablet-based training program in the domestic setting following complex treatment of Parkinson’s disease—Success factors and barriers |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Nervenarzt |
| Jahrgang | 93 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 583-591 |
| Seitenumfang | 9 |
| ISSN | 0028-2804 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 06.2022 |
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