Hyponatriämie: Differenzialdiagnose und Therapie

C. S. Haas*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
2 Zitate (Scopus)

Abstract

Die Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung und unabhängig von der Grunderkrankung mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert. Trotz ihrer hohen Prävalenz wird eine Hyponatriämie nicht selten unterschätzt und in der klinischen Praxis nicht immer ausreichend wahrgenommen. In Abhängigkeit von der Entwicklungsdauer und dem Schweregrad präsentiert sich die Elektrolytstörung durch ein breites neurologisches Spektrum von Adynamie über Gangstörungen bis hin zu Synkopen und Koma. Die zugrunde liegenden Ursachen können vielfältig sein, deren Identifizierung jedoch ist wichtig für eine adäquate symptomatische und kausale Therapie. Das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SiADH) ist mit 1/3 der Fälle die häufigste Ursache für eine Hyponatriämie und in der Regel durch Medikamente bzw. neurologische, pulmonale oder maligne Erkrankungen verursacht. Mittels einfacher klinischer und laborchemischer Untersuchungen lässt sich eine Hyponatriämie differenzialdiagnostisch einordnen und einer entsprechenden Therapie zuführen. Mit der Entwicklung der Vaptane haben sich darüber hinaus bei der Behandlung des SiADH neue therapeutische Optionen ergeben.
Titel in ÜbersetzungHyponatremia: Differential diagnosis and therapy
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftInternist
Jahrgang55
Ausgabenummer12
Seiten (von - bis)1427-1442
Seitenumfang16
ISSN0020-9554
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 03.12.2014

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