Abstract
Auf einer unfallchirurgischen Station wurde über 3 Monate ein modifizierter AUDIT eingesetzt, um alle neu aufgenommenen Patienten mit alkoholbezogenen Störungen zu identifizieren und nach einer Kurzintervention dem suchtspezifischen Behandlungssystem zuführen zu können. 361 Patienten bekamen den Fragebogen in den ersten Behandlungstagen ausgehändigt und erhielten bei einem auffälligen Screeningergebnis das Angebot zu einem Gespräch. Mit diesem Verfahren wurde in einem naturalistischen Setting jedoch kein Patient mit einer schweren alkoholbezogenen Störung erreicht. Eine reduzierte Inanspruchnahme des zuvor üblichen Konsilverfahrens und die möglicherweise gesenkte Diagnosestellung durch die behandelnden Ärzte deuteten sogar auf das potentielle Risiko einer Verschlechterung der Versorgung hin. Implementierungskräfte müssen beachtet werden.
| Titel in Übersetzung | Barriers and Risks to Implementation of Brief Interventions after Screening of Alcohol Use Disorders by Means of AUDIT in Trauma Surgery: A Report from a Practice-Based Project |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Suchttherapie |
| Jahrgang | 21 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 157-162 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1439-9903 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.08.2020 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Hindernisse und Risiken bei der Implementierung einer Kurzintervention nach Screening alkoholbezogener Störungen mittels AUDIT in der Unfallchirurgie: Bericht aus einem Praxisprojekt“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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