Habituelle Abortneigung: Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie

N. Rogenhofer*, M. K. Bohlmann, C. J. Thaler, K. Friese, B. Toth

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
1 Zitat (Scopus)

Abstract

Etwa 1–3 % aller Paare mit Kinderwunsch erleiden wiederholte Fehlgeburten. Aufgrund des steigenden mütterlichen Alters bei der ersten Schwangerschaft, insbesondere in Westeuropa, gibt es eine zunehmende Tendenz, bereits Frauen mit 2 Fehlgeburten einer ausführlichen Diagnostik zu unterziehen, obwohl die WHO mindestens 3 aufeinanderfolgende Aborte als rezidivierendes Abortgeschehen definiert. Dabei sollte eine sinnvolle Abklärung primär alle relevanten Abortursachen umfassen, gleichzeitig aber auch kosteneffektiv sein sowie zu evidenzbasierten, therapeutischen Konsequenzen führen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Fülle der vorliegenden aktuellen Daten und möglichen Therapieoptionen von entscheidender Bedeutung. Experimentelle therapeutische Ansätze sollten nur unter Studienbedingungen erprobt werden.
Titel in ÜbersetzungRecurrent miscarriages: Evidence-based diagnostic and treatment strategies
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGeburtshilfe und Frauenheilkunde
Jahrgang70
Ausgabenummer7
Seiten (von - bis)544-552
Seitenumfang9
ISSN0016-5751
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 30.07.2010

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