GnRH-Analoga in der reproduktionsmedizin

C. Dorn*, G. Griesinger

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
1 Zitat (Scopus)

Abstract

Im Jahr 1977 wurde der Nobelpreis für Medizin für die strukturelle Entdeckung des GnRH-Moleküls und seine Wirkung vergeben. Durch Veränderung der natürlichen GnRH konnte man GnRH-Analoga synthetisch herstellen, die eine höhere Affinität und eine längere Wirkungsdauer aufweisen. Diese GnRH-Analoga kann man nach ihren Wirkungsweisen in GnRH-Agonisten und GnRH-Antagonisten unterteilen. Ihr Einsatzbereich liegt dort, wo die Suppression der Gonadotropine und Sexualhormone ein wesentliches Therapieprinzip darstellt (z. B. Mammakarzinom). GnRH-Analoga haben sich auch als wesentliche Standardmedikation zur Unterdrückung vorzeitiger LH-Anstiege bei der ovariellen Stimulation zur IVF/ICSI durchgesetzt. Hierzu steht eine Reihe von Protokollen zur Verfügung.
Titel in ÜbersetzungGnRH analogues in reproductive medicine
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGynakologische Endokrinologie
Jahrgang7
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)161-170
Seitenumfang10
ISSN1610-2894
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 09.2009

Fingerprint

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