Abstract
Frauen mit Gewichtsproblemen, speziell adipöse Frauen (BMI ≥ 30 kg/m2) gelten als Risikoschwangere. Etwa ein Drittel der übergewichtigen und mehr als 50% der adipösen Schwangeren nehmen über das empfohlene Maß hinaus zu. Sowohl ein erhöhter prägravider BMI als auch eine übermäßige Gewichtsakkumulation in graviditate sind entscheidende Prädiktoren sowohl des perinatalen Outcome (nachweislich erhöhtes Risiko für spätere Kindheitsadipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen) als auch einer längerfristigen Gewichtsentwicklung bzw. Manifestation einer tatsächlichen Adipositas. Neben einer empfohlenen präkonzeptionellen Gewichtsregulation ist die Erörterung und Definition individueller Zielgrößen der Gewichtszunahme (nach IOM-Richtlinien) zusammen mit Empfehlungen zu Ernährung und körperlicher Aktivität für die Betreuung adipöser Schwangerer von maßgeblicher Bedeutung. Post partum sollten Frauen mit erhöhtem BMI zum Stillen angehalten und über präventive Maßnahmen zur postpartalen Gewichtsretention (Änderung des Lebens- und Essgewohnheiten, körperliche Aktivität) informiert werden.
| Titel in Übersetzung | Gestational weight gain and postpartum weight retention: Relevant facts for obstetric care |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologe |
| Jahrgang | 44 |
| Ausgabenummer | 11 |
| Seiten (von - bis) | 879-884 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0017-5994 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.11.2011 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Gewichtszunahme Schwangerer und postpartale Gewichtsretention: Vom Frauenarzt zu Beachtendes“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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