Abstract
Die Fortpflanzungsmedizin gewinnt, aufgrund zunehmender Nachfrage und grundlegender demographischer Veränderungen, in der westlichen Welt immer mehr an Bedeutung. Seit Einführung des Embryonenschutzgesetzes in Deutschland hat es bedeutende medizinische Weiterentwicklungen in der assistierten Reproduktion gegeben, die der Sicherheit von Mutter und Kind dienen, deren Anwendung aber mit der aktuellen Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland größtenteils nicht vereinbar ist. Die Vorbeugung gesundheitlicher Risiken von Mutter und Kind kann insbesondere durch Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaft Rechnung getragen werden. Die aktuelle Regelung der Fortpflanzungsmedizin ist auf mehrere Gesetze verteilt, welches die klinische Praxis unübersichtlich und schwierig gestaltet. Eine mögliche Lösung stellt die Zusammenführung der einzelnen Gesetze, bei Berücksichtigung des derzeitigen Wissensstands, in ein Fortpflanzungsmedizingesetz dar.
| Titel in Übersetzung | Significance of reproductive medicine in regard to judicial and ethical concerns in Germany |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Therapeutische Umschau |
| Jahrgang | 66 |
| Ausgabenummer | 12 |
| Seiten (von - bis) | 819-823 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0040-5930 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2009 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Gesellschaftlicher stellenwert und juristische aspekte der reproduktionsmedizin in Deutschland“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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