Abstract
Neben 9 eindeutig gesicherten monogenen Parkinson-Formen gibt es zahlreiche bekannte Risiko- oder protektive Genvarianten, die das Risiko für eine Parkinson-Erkrankung modulieren. Unter den monogenen Formen folgen 3 (PARK1/PARK4, PARK8, PARK17) einem autosomal-dominanten Erbgang und 6 einem rezessiven Vererbungsmuster (PARK2, PARK6, PARK7, PARK9, PARK14, PARK15). Ebenfalls 6 Formen gehen mit einem der idiopathischen Parkinson-Krankheit sehr ähnlichen klinischen Bild einher (PARK1/PARK4, PARK2, PARK6, PARK7, PARK8, PARK17), darunter sind PARK8 mit Mutationen im LRRK2-Gen und spätem Krankheitsbeginn bzw. PARK2 mit Mutationen im Parkin-Gen und frühem Erkrankungsalter die weitaus häufigsten. Pathophysiologisch stehen bei den monogenen Formen wie auch bei der idiopathischen Parkinson-Krankheit Mechanismen der oxidativen Modifikation, des gestörten Proteinabbaus sowie der mitochondrialen Dysfunktion im Mittelpunkt, sodass die monogenen Parkinson-Formen als humane Modellerkrankungen für die idiopathische Form dienen können.
| Titel in Übersetzung | The genetics of Parkinson's disease: An overview and practical aspects of genetic diagnosis |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Medizinische Genetik |
| Jahrgang | 25 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 215-220 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0936-5931 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 06.2013 |
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