Früherkennung bei Brustkrebs

M. R. Noftz, J. Hübner, A. Katalinic*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
2 Zitate (Scopus)

Abstract

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung und auch die häufigste krebsbedingte Todesursache von Frauen in Deutschland. Die Früherkennung für Frauen mit normalem Brustkrebsrisiko beginnt in Deutschland mit dem 30. Lebensjahr. Seit 2004 können Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Rahmen der Früherkennung an einem systematischen und bevölkerungsbezogenen Mammografiescreening teilnehmen. Dessen Nutzen und Schaden werden aktuell kontrovers diskutiert. Ergebnisse zur Mortalitätsreduktion aus dem deutschen Screeningprogramm sind erst ab 2018 zu erwarten. Zukünftig ist als Weiterentwicklung der Mammografie v. a. mit der Anwendung der Tomosynthese zu rechnen. Für Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko aufgrund entsprechender Genveränderungen (Mutationen in den BRCA1- und BRCA2-Genen) stehen ab dem 25. Lebensjahr oder 5 Jahre vor dem frühesten Erkrankungsalter der betroffenen Angehörigen intensivierte Früherkennungsmaßnahmen (Sonografie, Magnetresonanztomografie, Mammografie) zur Verfügung.

Titel in ÜbersetzungEarly detection of breast cancer
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftOnkologe
Jahrgang23
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)391-404
Seitenumfang14
ISSN0947-8965
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.05.2017

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

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