Abstract
Hintergrund
Bei Frauen mit Konzeption im höheren Lebensalter scheint die Lebensdauer aufgrund genetischer oder umweltbezogener Einflüsse bzw. aufgrund einer Interaktion beider Faktoren verlängert zu sein. Da sich das durchschnittliche Alter bei der Geburt des ersten Kindes seit Jahren weiter nach hinten verschiebt, sind die daraus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen von großer Bedeutung.
Fragestellung
Inwieweit besteht ein Zusammenhang zwischen der Konzeption im höheren Alter und einer höheren Lebenserwartung?
Material und Methoden
Selektive narrative Literaturübersicht mit Diskussion und Bewertung der demografischen und historischen Studien und Übersichtsarbeiten zum Zusammenhang von Fertilität und Infertilität mit der Lebensdauer.
Ergebnisse
Während ein Zusammenhang zwischen dem Alter bei der Geburt des letzten Kindes und der Lebensdauer zu bestehen scheint, gilt dies nicht für das Alter bei der ersten Geburt oder die Anzahl der Kinder. Weiterhin konnten in Tierversuchen mit Bluttransfusionen von jungen zu älteren Mäusen eine Verminderung von Alterungsprozessen und ein verbessertes regeneratives Potenzial gezeigt werden. In genetischen Analysen gelang zwar bislang keine Identifikation von Schlüsselgenen, es konnten aber wichtige Überschneidungen von Signalwegen bei einer verlängerten Fertilität und Lebensdauer ermittelt werden.
Schlussfolgerung
Zahlreiche Studien begründen den Zusammenhang zwischen Fertilität und Lebensdauer auf nachvollziehbare Weise. Allerdings gibt es keinen Konsens zu möglichen kausalen Mechanismen, sodass weitere Studien und auch genetische Analysen notwendig sind. Darüber hinaus ist natürlich zu beachten, dass eine Schwangerschaft in einem höheren Lebensalter eine unmittelbare gesundheitliche Risikosituation für Mutter und Kind darstellt.
Bei Frauen mit Konzeption im höheren Lebensalter scheint die Lebensdauer aufgrund genetischer oder umweltbezogener Einflüsse bzw. aufgrund einer Interaktion beider Faktoren verlängert zu sein. Da sich das durchschnittliche Alter bei der Geburt des ersten Kindes seit Jahren weiter nach hinten verschiebt, sind die daraus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen von großer Bedeutung.
Fragestellung
Inwieweit besteht ein Zusammenhang zwischen der Konzeption im höheren Alter und einer höheren Lebenserwartung?
Material und Methoden
Selektive narrative Literaturübersicht mit Diskussion und Bewertung der demografischen und historischen Studien und Übersichtsarbeiten zum Zusammenhang von Fertilität und Infertilität mit der Lebensdauer.
Ergebnisse
Während ein Zusammenhang zwischen dem Alter bei der Geburt des letzten Kindes und der Lebensdauer zu bestehen scheint, gilt dies nicht für das Alter bei der ersten Geburt oder die Anzahl der Kinder. Weiterhin konnten in Tierversuchen mit Bluttransfusionen von jungen zu älteren Mäusen eine Verminderung von Alterungsprozessen und ein verbessertes regeneratives Potenzial gezeigt werden. In genetischen Analysen gelang zwar bislang keine Identifikation von Schlüsselgenen, es konnten aber wichtige Überschneidungen von Signalwegen bei einer verlängerten Fertilität und Lebensdauer ermittelt werden.
Schlussfolgerung
Zahlreiche Studien begründen den Zusammenhang zwischen Fertilität und Lebensdauer auf nachvollziehbare Weise. Allerdings gibt es keinen Konsens zu möglichen kausalen Mechanismen, sodass weitere Studien und auch genetische Analysen notwendig sind. Darüber hinaus ist natürlich zu beachten, dass eine Schwangerschaft in einem höheren Lebensalter eine unmittelbare gesundheitliche Risikosituation für Mutter und Kind darstellt.
| Titel in Übersetzung | Fertility and longevity |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologische Endokrinologie |
| Jahrgang | 14 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 111-116 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1610-2894 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.05.2016 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Fertilität und Lebensdauer“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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