Abstract
Der Begriff der „Evidenz-basierten Medizin” führt in Deutschland immer noch zu Verwirrungen. Wir verstehen unter Evidenz das, was ohne weitere methodische Vermittlung auf der Hand liegt, selbst-„evident” ist. Im angelsächsischen Sprachraum wird unter „evidence” das verstanden, was den Wahrheitsgehalt einer Aussage als stärkeres oder schwächeres Beweismittel stützt. Für das klinische Handeln sind beide Typen von Evidenz unverzichtbar. Neben den vielfältigen internen Evidenzen (unseres Verständnisses) brauchen wir heute dringender als früher die sog. „external evidence” aus systematischer klinischer Forschung, um unsere Indikationsregeln zu begründen. Dabei spielen v.a. Gesichtspunkte der Zweckrationalität eine Rolle. Der Aufsatz diskutiert auch einige der damit verbundenen ethischen Spannungen.
| Titel in Übersetzung | Evidence-based medicine: Introduction for clinically working |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Gerontologie und Geriatrie |
| Jahrgang | 33 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 78-81 |
| Seitenumfang | 4 |
| ISSN | 0948-6704 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 04.2000 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Evidenz-basierte medizin: Eine einfuhrung fur klinisch taitige“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver