Evidenz-basierte medizin: Eine einfuhrung fur klinisch taitige

H. Raspe*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
2 Zitate (Scopus)

Abstract

Der Begriff der „Evidenz-basierten Medizin” führt in Deutschland immer noch zu Verwirrungen. Wir verstehen unter Evidenz das, was ohne weitere methodische Vermittlung auf der Hand liegt, selbst-„evident” ist. Im angelsächsischen Sprachraum wird unter „evidence” das verstanden, was den Wahrheitsgehalt einer Aussage als stärkeres oder schwächeres Beweismittel stützt. Für das klinische Handeln sind beide Typen von Evidenz unverzichtbar. Neben den vielfältigen internen Evidenzen (unseres Verständnisses) brauchen wir heute dringender als früher die sog. „external evidence” aus systematischer klinischer Forschung, um unsere Indikationsregeln zu begründen. Dabei spielen v.a. Gesichtspunkte der Zweckrationalität eine Rolle. Der Aufsatz diskutiert auch einige der damit verbundenen ethischen Spannungen.
Titel in ÜbersetzungEvidence-based medicine: Introduction for clinically working
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Gerontologie und Geriatrie
Jahrgang33
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)78-81
Seitenumfang4
ISSN0948-6704
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 04.2000

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