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Erfassung der therapieergebnisse im rahmen der qualitatssicherung in einer psychiatrischen klinik. Ein erfahrungsbericht

T. Wetterling*, K. Junghanns, H. Müßigbrodt, H. J. Freyberger, H. Dilling

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Im Sozialgesetzbuch (SGB) V wird besonders für den stationären Bereich eine Qualitätssicherung gefordert. Diese soll nach §137 SGB V auf die Qualität der Behandlung, der Versorgungsabläufe und der Behandlungsergebnisse erstrecken und vergleichende Prüfungen ermöglichen. In diesem Beitrag wird ein Konzept zur Erfassung der Therapieergebnisse anhand international eingeführter psychopathometrischer Skalen vorgestellt. Die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Erfassung der Therapieergebnisse im Rahmen der Qualitätssicherung werden anhand der Ergebnisse einer Pilotstudie mit 258 stationär aufgenommenen psychiatrischen Patienten erörtert. Es werden Ansätze zur Identifizierung von sog. Problempatienten bzw. -gruppen anhand einfacher Skalen wie SCL90-R, GAF und WHO-Disability-Diagnostic-Scale (DDS) dargestellt. So geben z.B. die Patienten, die die längste Liegedauer aufweisen, in ihrer Selbsteinschätzung im SCL90-R bei Aufnahme eine höhere Anzahl und eine stärkere Ausprägung von Symptomen an als solche mit einer kurzen Liegedauer. Die Pilotstudie zeigt, daß es nach Anlaufschwierigkeiten möglich ist, eine bedarfsgerechte Erfassung der Therapieergebnisse im Rahmen der Qualitätssicherung in der Psychiatrie zu betreiben.
Titel in ÜbersetzungA quality-assurance program assessing the outcome of psychiatric inpatients. First results of an evaluation study
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftNervenarzt
Jahrgang68
Ausgabenummer9
Seiten (von - bis)742-751
Seitenumfang10
ISSN0028-2804
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 09.1997

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