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Erfahrungen mit intrathekaler First-line-Therapie mit Ziconotide bei Patienten mit neuropathischen Gesichtsschmerzen

E. A. Lux*, D. Rasche

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Wir berichten über 3 Patienten mit idiopathischem Gesichtsschmerz nach Operationen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich sowie über einen Patienten mit neuropathischen Schmerzen nach Verletzung des N. lingualis, welche mittels intrathekaler Gabe von Zikonotide behandelt wurden. Während die Therapie bei 3 Patienten zur Schmerzreduktion ohne wesentliche Nebenwirkungen in der Langzeitanwendung führte, blieb bei einer Patienten nach erfolgreicher Testphase mittels externer Pumpe ein analgetischer Effekt von Zikonotide nach Implantation einer Synchromed®-Pumpe aus. Diese Patienten erreicht eine gute Schmerzreduktion durch die intrathekale Gabe von Morphin. Wir befürworten bei neuropathischen Gesichtsschmerzen einen Behandlungsversuch mit Zikonotide nach Ausschöpfung der leitlinienbasierten Therapien, wobei in der Testphase nach einer Startdosis von 0,6–1,2 µg/Tag die Dosiserhöhung um 0,6 µg/Tag pro Woche zur Vermeidung von zentralen Nebenwirkungen geboten scheint.
Titel in ÜbersetzungExperience in treatment of patients with neuropathic facial pain using ziconotide
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSchmerz
Jahrgang25
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)434-439
Seitenumfang6
ISSN0932-433X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.08.2011

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Erfahrungen mit intrathekaler First-line-Therapie mit Ziconotide bei Patienten mit neuropathischen Gesichtsschmerzen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

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