Abstract
Bei der Intubation von Kindern sind Besonderheiten gegenüber Erwachsenen zu beachten. Da es sich bei Kindern oftmals um die erste Intubation handelt, sollte das Vorgehen bei schwierigem Atemweg antizipiert werden. Die geringere Apnoetoleranz des Kindes erfordert zudem praktisches Geschick und zügiges Vorgehen des Behandlungsteams. Aufgrund des weichen Gewebes der Strukturen der oberen Atemwege und der U-förmigen Epiglottis stehen verschiedene Laryngoskopspatel zu Verfügung. Zu beachten ist ferner eine physiologische subglottische Enge im Kindesalter auf die mit einer entsprechenden Größe des Endotrachealtubus reagiert werden muss. Jenseits der Neugeborenenperiode können unter engmaschiger Kontrolle Endotrachealtuben mit Cuff benutzt werden. Langzeitkomplikationen einer traumatischen Intubation finden sich oftmals im Bereich der Glottis und Subglottis in Form von Stenosen oder Granulomen.
| Titel in Übersetzung | Endotracheal intubation in pediatric patients |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Deutsche Medizinische Wochenschrift |
| Jahrgang | 141 |
| Ausgabenummer | 19 |
| Seiten (von - bis) | 1409-1412 |
| Seitenumfang | 4 |
| ISSN | 0012-0472 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.09.2016 |
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