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Elektrophysiologie der sprachproduktion

B. M. Jansma, J. Möller, A. Rodriguez-Fornells, Thomas F. Münte*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Einleitung: Bei der Sprachproduktion müssen semantische, syntaktische und phonologische Information über das zu produzierende Wort abgerufen werden. Die genaue zeitliche Abfolge der einzelnen Stadien ist Gegenstand der in dieser Übersichtsarbeit zusammengestellten Studien. Methodik: Bei gesunden Probanden wurden ereigniskorrelierte Hirnpotenziale in einer impliziten Bildbenennungsaufgabe registriert. In jedem Einzelexperiment wurden zwei verschiedene Informationen (z. B. Semantik und Phonologie) gegeneinander getestet. Als Marker des Zeitpunktes, an dem ein bestimmter Informationstyp zur Verfügung steht, diente die N200-Komponente. Ergebnisse: Es zeigte sich folgende Abfolge bei der Bildbenennung: Semantik früher als Syntax und Phonologie, Syntax früher als Phonologie. In den zum Vergleich durchgeführten Untersuchungen zum auditorischen Wortverstehen ergab sich hingegen: Phonologie früher als Semantik, Semantik früher als Syntax. Diskussion: Ereigniskorrelierte Hirnpotenziale gestatten Aussagen über die zeitliche Verfügbarkeit von Informationen in Sprachproduktionsparadigmata. Diese Befunde können benutzt werden, um die Voraussagen von Sprachverarbeitungsmodellen zu testen.
Titel in ÜbersetzungElectrophysiology of language (speech) production
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftKlinische Neurophysiologie
Jahrgang35
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)61-68
Seitenumfang8
ISSN1434-0275
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 06.2004

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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