Abstract
Hintergrund
Die komplette Aspiration ist eine seltene, aber typische und schwerwiegende Komplikation nach laserchirurgischer Resektion ausgedehnter Larynxkarzinome mit adjuvanter Strahlentherapie.
Patienten
Wir berichten über 2 Patienten mit einer trotz intensiver Schluckübungstherapie kompletten Aspiration nach laserchirurgischer Resektion und Strahlentherapie ausgedehnter Hypopharynx-Larynx-Karzinome. Beide Patienten erhielten eine ipsilaterale, erweiterte Medialisierungs-Thyroplastik.
Ergebnisse
Postoperativ konnten zunächst beide Patienten aspirationsfrei schlucken. Der 1. Patient ernährt sich seit 3 Jahren ohne PEG und ohne Tracheostoma aspirationsfrei ausschließlich peroral. Beim 2. Patienten ereignete sich intraoperativ eine stichinzisionsartige Verletzung der endolaryngealen Narbe. Er stellte sich 2 Monate postoperativ mit einem Abszess im Bereich des Op.-Gebietes wieder vor, der die umgehende Revision erforderte.
Diskussion
Beide Verläufe dokumentieren sowohl die Möglichkeiten der Medialisierungs-Thyroplastik als auch die Risiken der Operation eines vorbestrahlten Larynx. Insbesondere der 2. Verlauf unterstreicht den hohen Stellenwert der intakten endolaryngealen Schleimhautnarbe. Unter Beachtung der Gefahrenpunkte erscheint die erweiterte Medialisierungs-Thyroplastik nach Abwägung der Risiken und Vorteile eine geeignete Methode zur Therapie der Aspiration bei Glottisinsuffizienz.
Die komplette Aspiration ist eine seltene, aber typische und schwerwiegende Komplikation nach laserchirurgischer Resektion ausgedehnter Larynxkarzinome mit adjuvanter Strahlentherapie.
Patienten
Wir berichten über 2 Patienten mit einer trotz intensiver Schluckübungstherapie kompletten Aspiration nach laserchirurgischer Resektion und Strahlentherapie ausgedehnter Hypopharynx-Larynx-Karzinome. Beide Patienten erhielten eine ipsilaterale, erweiterte Medialisierungs-Thyroplastik.
Ergebnisse
Postoperativ konnten zunächst beide Patienten aspirationsfrei schlucken. Der 1. Patient ernährt sich seit 3 Jahren ohne PEG und ohne Tracheostoma aspirationsfrei ausschließlich peroral. Beim 2. Patienten ereignete sich intraoperativ eine stichinzisionsartige Verletzung der endolaryngealen Narbe. Er stellte sich 2 Monate postoperativ mit einem Abszess im Bereich des Op.-Gebietes wieder vor, der die umgehende Revision erforderte.
Diskussion
Beide Verläufe dokumentieren sowohl die Möglichkeiten der Medialisierungs-Thyroplastik als auch die Risiken der Operation eines vorbestrahlten Larynx. Insbesondere der 2. Verlauf unterstreicht den hohen Stellenwert der intakten endolaryngealen Schleimhautnarbe. Unter Beachtung der Gefahrenpunkte erscheint die erweiterte Medialisierungs-Thyroplastik nach Abwägung der Risiken und Vorteile eine geeignete Methode zur Therapie der Aspiration bei Glottisinsuffizienz.
| Titel in Übersetzung | Unilateral extended medialization thyroplasty: Treatment for total aspiration after laser surgery and radiotherapy of laryngeal cancer |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | HNO |
| Jahrgang | 56 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 467-470 |
| Seitenumfang | 4 |
| ISSN | 0017-6192 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 04.2008 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Einseitige erweiterte Medialisierungs-thyroplastik: Therapie der Kompletten Aspiration nach Laserchirurgischer Resektion und Strahlentherapie des Larynxkarzinoms“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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