Abstract
Impulskontrollstörungen werden bei Parkinson-Patienten vor allem im Zusammenhang mit der Medikation von Dopaminagonisten beobachtet und treten bei entsprechender Medikation in bis zu 17 % der Behandelten auf. Diese Störungen umfassen pathologisches Spielen, pathologisches Kaufen, Hypersexualität und die Binge-Eating Störung. Mit Hilfe bildgebender Verfahren konnte gezeigt werden, dass Dopaminagonisten zu einer Abschwächung der Reaktivität des Belohnungssystems auf Belohnungsreize führen. Ferner konnten bedeutsame Unterschiede in der Aktivität frontolimbischer Kontrollareale zwischen Parkinsonpatienten mit und ohne Impulskontrollstörungen festgestellt werden. Eine experimentell nachweisbare Konsequenz vermehrter Impulsivität bei Parkinson-Patienten ist eine stärkere Abwertung von in der Zukunft liegenden Gewinnen in so genannten intertemporal choice Aufgaben. Diese Übersicht schließt mit einer Diskussion der praktischen Konsequenzen für das Management von betroffenen Patienten.
| Titel in Übersetzung | An introduction to impulse control disorders in parkinson's disease |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Neuropsychologie |
| Jahrgang | 25 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 7-15 |
| Seitenumfang | 9 |
| ISSN | 1016-264X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 04.03.2014 |
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