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Eine einführung in impulskontrollstörungen bei morbus parkinson

Marcus Heldmann*, Mohamed Al-Khaled, Johann Hagenah, Thomas F. Münte

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Impulskontrollstörungen werden bei Parkinson-Patienten vor allem im Zusammenhang mit der Medikation von Dopaminagonisten beobachtet und treten bei entsprechender Medikation in bis zu 17 % der Behandelten auf. Diese Störungen umfassen pathologisches Spielen, pathologisches Kaufen, Hypersexualität und die Binge-Eating Störung. Mit Hilfe bildgebender Verfahren konnte gezeigt werden, dass Dopaminagonisten zu einer Abschwächung der Reaktivität des Belohnungssystems auf Belohnungsreize führen. Ferner konnten bedeutsame Unterschiede in der Aktivität frontolimbischer Kontrollareale zwischen Parkinsonpatienten mit und ohne Impulskontrollstörungen festgestellt werden. Eine experimentell nachweisbare Konsequenz vermehrter Impulsivität bei Parkinson-Patienten ist eine stärkere Abwertung von in der Zukunft liegenden Gewinnen in so genannten intertemporal choice Aufgaben. Diese Übersicht schließt mit einer Diskussion der praktischen Konsequenzen für das Management von betroffenen Patienten.
Titel in ÜbersetzungAn introduction to impulse control disorders in parkinson's disease
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Neuropsychologie
Jahrgang25
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)7-15
Seitenumfang9
ISSN1016-264X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 04.03.2014

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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