Abstract
Hintergrund
Advance Care Planning (ACP) ist ein von ausgebildeten Gesundheitsfachpersonen
geleiteter Prozess, um sicherzustellen, dass Menschen eine medizinische
Versorgung gemäß ihren Wünschen und Werten erhalten, auch wenn sie selbst
nicht mehr entscheiden können. Dieser Prozess ist besonders für ältere und
pflegebedürftige Menschen relevant, die zuhause durch Angehörige und ambulante Pflegedienste versorgt werden.
Ziel
Die übergeordnete Fragestellung der Dissertation ist, welche Faktoren die
Implementierung von ACP in der ambulanten Pflege und insbesondere aus der
Perspektive pflegender Angehöriger beeinflussen.
Methoden
Mit einer systematischen Übersichtsarbeit und qualitativer Metasynthese wurden
Erfahrungen und Einstellungen pflegender Angehöriger zu ACP untersucht. Ihre
Wahrnehmung einer pflegegeleiteten ACP-Intervention wurde in der
Prozessevaluation der STADPLAN-Studie untersucht.
Ergebnisse
Die Metasynthese zeigte, dass ACP in jeder familiären Konstellation sehr individuell ist, und Gesundheitsfachpersonen den ACP-Prozess anpassen müssen. Dazu sind kommunikatives Geschick und zeitliche Ressourcen unabdingbar.
In der STADPLAN-Studie zeigten sich große Unterschiede in der Beteiligung der
Angehörigen an ACP. Ein Vertrauensverhältnis zum Pflegedienst und die
Qualifikation der Pflegefachpersonen wurden als positiv für ACP beschrieben,
andere Angehörige äußerten jedoch, dieses Thema sei besser bei anderen
Fachpersonen angesiedelt.
Diskussion
Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, ein ACP-Angebot auf die individuellen
Bedürfnisse und die familiäre Konstellation auszurichten. Dafür sind erweiterte
Kompetenzen wie Wissen über Versorgungsoptionen, medizinische
Fachkenntnisse und eine hohe kommunikative Kompetenz erforderlich.
Schlussfolgerungen
Voraussetzungen für die Umsetzung von ACP sind ausreichende Ressourcen und Qualifizierung der Gesundheitsfachpersonen. Aufgabe der Forschung ist, die Implementierung von ACP-Angeboten zu evaluieren und die individuellen Perspektiven der Beteiligten im Blick zu behalten.
Advance Care Planning (ACP) ist ein von ausgebildeten Gesundheitsfachpersonen
geleiteter Prozess, um sicherzustellen, dass Menschen eine medizinische
Versorgung gemäß ihren Wünschen und Werten erhalten, auch wenn sie selbst
nicht mehr entscheiden können. Dieser Prozess ist besonders für ältere und
pflegebedürftige Menschen relevant, die zuhause durch Angehörige und ambulante Pflegedienste versorgt werden.
Ziel
Die übergeordnete Fragestellung der Dissertation ist, welche Faktoren die
Implementierung von ACP in der ambulanten Pflege und insbesondere aus der
Perspektive pflegender Angehöriger beeinflussen.
Methoden
Mit einer systematischen Übersichtsarbeit und qualitativer Metasynthese wurden
Erfahrungen und Einstellungen pflegender Angehöriger zu ACP untersucht. Ihre
Wahrnehmung einer pflegegeleiteten ACP-Intervention wurde in der
Prozessevaluation der STADPLAN-Studie untersucht.
Ergebnisse
Die Metasynthese zeigte, dass ACP in jeder familiären Konstellation sehr individuell ist, und Gesundheitsfachpersonen den ACP-Prozess anpassen müssen. Dazu sind kommunikatives Geschick und zeitliche Ressourcen unabdingbar.
In der STADPLAN-Studie zeigten sich große Unterschiede in der Beteiligung der
Angehörigen an ACP. Ein Vertrauensverhältnis zum Pflegedienst und die
Qualifikation der Pflegefachpersonen wurden als positiv für ACP beschrieben,
andere Angehörige äußerten jedoch, dieses Thema sei besser bei anderen
Fachpersonen angesiedelt.
Diskussion
Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, ein ACP-Angebot auf die individuellen
Bedürfnisse und die familiäre Konstellation auszurichten. Dafür sind erweiterte
Kompetenzen wie Wissen über Versorgungsoptionen, medizinische
Fachkenntnisse und eine hohe kommunikative Kompetenz erforderlich.
Schlussfolgerungen
Voraussetzungen für die Umsetzung von ACP sind ausreichende Ressourcen und Qualifizierung der Gesundheitsfachpersonen. Aufgabe der Forschung ist, die Implementierung von ACP-Angeboten zu evaluieren und die individuellen Perspektiven der Beteiligten im Blick zu behalten.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Qualifikation | Doctorate |
| Gradverleihende Hochschule |
|
| Betreuer/-in / Berater/-in |
|
| Datum der Vergabe | 13.01.2023 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.08.2023 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)
DFG-Fachsystematik
- 2.22-02 Public Health, gesundheitsbezogene Versorgungsforschung, Sozial- und Arbeitsmedizin
Eigene Keywords der Institute, Kliniken und Arbeitsgruppen
- Sozialmedizin FB V - Pflegeforschung
KDSF-Klassifikation für Forschungsfelder
- 530 - Therapie und Heilung
- 841 - Prävention von Krankheiten
- 910 - Leben und Wohlergehen - Allgemein
- 101 - Mensch und Gesellschaft - Allgemein
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