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Dissoziative symptome im verlauf der behandlung der borderline- persönlichkeitsstörung

Diana Braakmann*, Sonia Ludewig, Jork Milde, Christian E. Stiglmayr, Michael Hüppe, Valerija Sipos, Ulrich Schweiger

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Es gibt Hinweise für einen negativen prädiktiven Wert dissoziativer Phänomene für das allgemeine Therapieergebnis bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ein möglicher Mechanismus ist die mit Dissoziationen verbundene veränderte Informationsverarbeitung. Dissoziative Zustände sind im Rahmen einer störungsspezifischen Psychotherapie beeinflussbar. In der vorliegenden Studie wurden 30 Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung mit Selbstbeurteilungsinstrumenten zu Beginn und am Ende einer Behandlung mit Dialektischer Verhaltenstherapie untersucht. Analog zu bisherigen Ergebnissen war auch in dieser Studie Dissoziation zu Beginn ein Korrelat zur allgemeinen Psychopathologie am Therapieende. Entgegen der Haupthypothese profitieren Patienten mit hoch ausgeprägten dissoziativen Zuständen im Verhältnis nicht weniger von der Therapie bezüglich der Parameter allgemeiner psychischer Beeinträchtigung, Angst, Depression und des psychosozialen Funktionsniveaus als solche mit geringer ausgeprägten. Bezüglich des Parameters Dissoziation erreichten die Patienten mit initial hohen Dissoziationsscores sogar die größte Symptomreduktion. Eine mögliche Erklärung für dieses überraschende Ergebnis ist das spezifische therapeutische Setting der vorliegenden Untersuchung mit Psychoedukation und Interventionen im Bereich dissoziativen Verhaltens.
Titel in ÜbersetzungDissociative symptoms during treatment of borderline personality disorder
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftPPmP Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Jahrgang57
Ausgabenummer3-4
Seiten (von - bis)154-160
Seitenumfang7
ISSN0937-2032
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 03.2007

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

Fingerprint

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