Abstract
Hintergrund und Methodik: Omalizumab ist ein monoklonaler Anti-IgE-Antikörper zur Behandlung des schweren allergischen Asthma bronchiale. Ziel dieser Arbeit war die Bewertung der vorhandenen Evidenz durch ein Expertengremium und die Formulierung daraus resultierender Empfehlungen zu möglichen krankheitsmodifizierenden Effekten und der Dauer der Behandlung mit Omalizumab.
Ergebnisse: Eine direkte oder indirekte Interaktion zwischen Omalizumab und der IgE-Produktion ist wahrscheinlich. Die aufgrund eines pharmakokinetisch-pharmakodynamischen Modells erwarteten IgE-modulierenden Eigenschaften von Omalizumab werden derzeit in der klinischen Anwendung überprüft. Therapieentscheidungen auf Grundlage dieses Modells zu treffen kann allerdings nicht empfohlen werden. Anhand der verfügbaren Evidenz wird ein abschwächender Einfluss von Omalizumab auf Faktoren der strukturellen Veränderungen in den Atemwegen (Airway Remodeling) angenommen. Daten, um eine Empfehlung zur Dosisreduktion oder zum Absetzen von Omalizumab nach Langzeittherapie auszusprechen, fehlen derzeit.
Schlussfolgerungen: Aktuell kann bei Patienten mit schwergradigem allergischen Asthma unter langfristiger Omalizumab-Behandlung aufgrund der vorliegenden klinischen Daten weder eine Dosisreduktion noch ein Absetzen der Therapie empfohlen werden. Für eine klare Beurteilung müssen die Ergebnisse laufender klinischer Studien abgewartet werden.
Ergebnisse: Eine direkte oder indirekte Interaktion zwischen Omalizumab und der IgE-Produktion ist wahrscheinlich. Die aufgrund eines pharmakokinetisch-pharmakodynamischen Modells erwarteten IgE-modulierenden Eigenschaften von Omalizumab werden derzeit in der klinischen Anwendung überprüft. Therapieentscheidungen auf Grundlage dieses Modells zu treffen kann allerdings nicht empfohlen werden. Anhand der verfügbaren Evidenz wird ein abschwächender Einfluss von Omalizumab auf Faktoren der strukturellen Veränderungen in den Atemwegen (Airway Remodeling) angenommen. Daten, um eine Empfehlung zur Dosisreduktion oder zum Absetzen von Omalizumab nach Langzeittherapie auszusprechen, fehlen derzeit.
Schlussfolgerungen: Aktuell kann bei Patienten mit schwergradigem allergischen Asthma unter langfristiger Omalizumab-Behandlung aufgrund der vorliegenden klinischen Daten weder eine Dosisreduktion noch ein Absetzen der Therapie empfohlen werden. Für eine klare Beurteilung müssen die Ergebnisse laufender klinischer Studien abgewartet werden.
| Titel in Übersetzung | Disease modification and duration of omalizumab treatment in patients with severe allergic asthma |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Pneumologie |
| Jahrgang | 68 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 187-192 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0934-8387 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 03.2014 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Disease-Modifikation und Dauer einer Omalizumab-Therapie bei Patienten mit schwerem allergischen Asthma“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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