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Die target-therapie urologischer tumoren: Experimentierfeld oder etablierter therapeutischer ansatz?

M. W. Kramer, S. Krege, I. Peters, A. S. Merseburger, M. A. Kuczyk

Abstract

Der Einsatz der sog. „targeted“ Therapeutika verfolgt das Ziel, gegenüber der konventionellen Chemotherapie nicht allgemeine, im Wesentlichen in die zelluläre Replikation involvierte Mechanismen zu inhibieren, sondern auf molekularer Ebene gezielt die Aktivierung solcher Pathways oder Signaltranduktionswege zu beeinflussen, für die eine wesentliche Beteiligung an der Progression humaner Malignome angenommen wird. Während dieser Ansatz beispielsweise in der Behandlung des Nierenzellkarzinoms aufgrund der gegenüber Zytokin-basierten Therapieformen überlegenen klinischen Effektivität etabliert ist, stehen für andere urologische Malignome wie das Harnblasen- oder Prostatakarzinom lediglich rudimentäre Ergebnisse aus kleineren klinischen Serien zur Verfügung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den gegenwärtigen Stellenwert der Target-Therapie in der Behandlung verschiedener Tumorentitäten des urologischen Formenkreises zu beschreiben.
Titel in ÜbersetzungTargeted therapy of urological tumours. Experimental field or established therapeutic approach?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUrologe - Ausgabe A
Jahrgang49
Ausgabenummer10
Seiten (von - bis)1260-1265
Seitenumfang6
ISSN0340-2592
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 10.2010

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