Abstract
Der Einsatz der sog. „targeted“ Therapeutika verfolgt das Ziel, gegenüber der konventionellen Chemotherapie nicht allgemeine, im Wesentlichen in die zelluläre Replikation involvierte Mechanismen zu inhibieren, sondern auf molekularer Ebene gezielt die Aktivierung solcher Pathways oder Signaltranduktionswege zu beeinflussen, für die eine wesentliche Beteiligung an der Progression humaner Malignome angenommen wird. Während dieser Ansatz beispielsweise in der Behandlung des Nierenzellkarzinoms aufgrund der gegenüber Zytokin-basierten Therapieformen überlegenen klinischen Effektivität etabliert ist, stehen für andere urologische Malignome wie das Harnblasen- oder Prostatakarzinom lediglich rudimentäre Ergebnisse aus kleineren klinischen Serien zur Verfügung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den gegenwärtigen Stellenwert der Target-Therapie in der Behandlung verschiedener Tumorentitäten des urologischen Formenkreises zu beschreiben.
| Titel in Übersetzung | Targeted therapy of urological tumours. Experimental field or established therapeutic approach? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Urologe - Ausgabe A |
| Jahrgang | 49 |
| Ausgabenummer | 10 |
| Seiten (von - bis) | 1260-1265 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0340-2592 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 10.2010 |
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