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Die Ross-Operation bei Kindern. Ergebnisse aus dem Europäischen Ross-Register

J. Hörer*, U. Stierle, T. Hanke, J. J. Takkenberg, A. J.J.C. Bogers, W. Hemmer, J. G. Rein, M. Hübler, R. Hetzer, H. H. Sievers, R. Lange

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund Ziel dieser Arbeit ist, es die Haltbarkeit von Auto- und Homograft nach einer Ross-Operation bei Kindern zu untersuchen. Patienten und Methoden Die Daten von 152 Kindern, die zum Zeitpunkt der Ross-Operation jünger als 16 Jahre waren, wurden mittels Cox-Regression und hierarchischer Multilevelanalyse ausgewertet. Ergebnisse Die mittleren z-Werte des sinutubulären Übergangs des Autograft und die Autograftinsuffizienz nahmen mit der Zeit zu (0,7±0,2 z-Werte/Jahr; p<0,001 und 0,07±0,02 Grade/Jahr; p<0,001). Die Autograftinsuffizienz steigerte sich mit zunehmendem Durchmesser des sinutubulären Übergangs (p=0,028). Der mittlere Gradient über den Homograft nahm in den ersten 2 Jahren jährlich um 4,2 mmHg zu (p<0,001). Die Freiheit von Reoperationen des Autograft betrug nach 10 Jahren 95,2±2,7%, die des Homograft 79,6±6,1%. Eine längere Nachuntersuchungszeit war ein Risikofaktor für Reoperationen des Autograft (p=0,036), die Implantation eines Aortenhomograft ein Risikofaktor für Reoperationen des Homograft (p=0,013). Schlussfolgerung Autograftinsuffizienz und Homograftstenosen sind die Probleme nach einer Ross-Operation bei Kindern. Ursache der Autograftinsuffizienz ist eine Dilatation des sinutubulären Übergangs. Die Entwicklung des Gradienten über den Homograft ist verglichen mit Aortenhomografts bei Pulmonalishomografts geringer.
Titel in ÜbersetzungThe Ross operation in children. Results from the European Ross Registry
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Jahrgang24
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)115-121
Seitenumfang7
ISSN0930-9225
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 04.2010

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