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Die hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie: Einzige akzeptierte Vorläuferläsion des Prostatakarzinoms

M. Braun, S. Perner*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Identifikation von Vorläuferläsionen hat in vielen soliden Tumoren einen hohen klinischen Stellenwert für die frühzeitige Einleitung eines Behandlungsregimes. Die hochgradige („high grade“) prostatische intraepitheliale Neoplasie (HG-PIN) gilt heutzutage als einziger akzeptierter fakultativer Vorläufer für das azinäre Prostatakarzinom. Ihr eigentlicher biologischer Bezug zum Prostatakarzinom konnte bislang nicht hinreichend geklärt werden. Der stanzbioptische Nachweis einer HG-PIN-Läsion ist jedoch ein signifikanter Risikofaktor für die nachfolgende Diagnose eines invasiven Prostatakarzinoms. Dahingegen werden die geringgradige („low grade“) PIN, die proliferative inflammatorische Atrophie sowie die atypische adenomatöse Hyperplasie nicht mehr als klinisch und tumorbiologisch relevante Prostatakarzinomvorläufer angesehen.
Titel in ÜbersetzungHigh-grade prostatic intraepithelial neoplasia: The only accepted prostate cancer precursor lesion
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftPathologe
Jahrgang32
AusgabenummerSUPPL.2
Seiten (von - bis)237-241
Seitenumfang5
ISSN0172-8113
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 11.2011

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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