Abstract
Das Auftreten eines Herzinfarkts bei einem Verwandten ersten Grades vor dem 55. Lebensjahr sowie mehrere Ereignisse in der weiteren Familie ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor. Zwillings- und Familienstudien machten deutlich, dass sich das Risiko, einen Infarkt zu erleiden bei monozygoten Zwillingen um bis zu 8-fach erhöhen kann. Die klassischen Risikofaktoren wie ein hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Diabetes Mellitus sind zudem teilweise genetisch determiniert; es wurden bereits mehrere genetische Varianten entdeckt, die zusätzlich zum genetischen Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen beitragen. Mittels Genomweiter Assoziationsstudien konnten ohne A-priori-Hypothese mehrere neue Genvarianten identifiziert werden, die durch noch unbekannte Mechanismen zur Manifestation der Koronanen Herzkrankheit beitragen.
| Titel in Übersetzung | Heart infarction genetics: Long way from positive family history to the gene |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Chemie in Unserer Zeit |
| Jahrgang | 43 |
| Ausgabenummer | 5 |
| Seiten (von - bis) | 288-295 |
| Seitenumfang | 8 |
| ISSN | 0009-2851 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 10.2009 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 5 – Gender Equality
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Der lange Weg von der positiven Familienanamnese zum Gen: Gentik des Herzinfarkets“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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