Abstract
Hintergrund
Der Anästhesiologische Nachbefragungsbogen für Patienten (ANP) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Beschreibung des postoperativen Befindens und der Zufriedenheit von Patienten. Das Verfahren wurde für die Kardioanästhesie angepasst (ANP-KA). Diese Untersuchung soll Anwendbarkeit und Testgütemerkmale des ANP-KA prüfen und Aussagen zur Verwendung in der Qualitätssicherung machen.
Methodik
In die Auswertung gingen 1.688 Patienten aus 19 Kliniken ein. Die Patienten hatten sich ausschließlich einer Herzklappenoperation, einer koronarchirurgischen Operation oder gleichzeitig beiden Eingriffen unterzogen und den ANP-KA zwischen dem ersten und 8. postoperativen Tag ausgefüllt.
Ergebnisse
Den Fragebogen füllten 79,1% der Patienten allein aus. Die häufigsten postoperativen Beschwerden sind Mundtrockenheit/Durstgefühl und Schmerzen im Operationsgebiet. Signifikante, plausible Unterschiede zwischen Angaben zum Zustand nach dem Aufwachen aus der Narkose und zum aktuellen Befinden zeigen eine Verbesserung über die Zeit. Frauen geben postoperativ mehr Beschwerden an als Männer; nach Herzklappenoperation werden mehr Beschwerden berichtet als nach koronarchirurgischem Eingriff. Die Inzidenzrate für postoperative Beschwerden und die Patientenangaben zu den Zufriedenheitsbereichen unterscheiden sich signifikant zwischen den Kliniken.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse belegen die Anwendbarkeit und Validität des ANP-KA für die Erfassung des postoperativen Patientenbefindens und für die Patientenzufriedenheit im Kontext der Kardioanästhesie. Der ANP-KA eignet sich zur Qualitätssicherung.
Der Anästhesiologische Nachbefragungsbogen für Patienten (ANP) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Beschreibung des postoperativen Befindens und der Zufriedenheit von Patienten. Das Verfahren wurde für die Kardioanästhesie angepasst (ANP-KA). Diese Untersuchung soll Anwendbarkeit und Testgütemerkmale des ANP-KA prüfen und Aussagen zur Verwendung in der Qualitätssicherung machen.
Methodik
In die Auswertung gingen 1.688 Patienten aus 19 Kliniken ein. Die Patienten hatten sich ausschließlich einer Herzklappenoperation, einer koronarchirurgischen Operation oder gleichzeitig beiden Eingriffen unterzogen und den ANP-KA zwischen dem ersten und 8. postoperativen Tag ausgefüllt.
Ergebnisse
Den Fragebogen füllten 79,1% der Patienten allein aus. Die häufigsten postoperativen Beschwerden sind Mundtrockenheit/Durstgefühl und Schmerzen im Operationsgebiet. Signifikante, plausible Unterschiede zwischen Angaben zum Zustand nach dem Aufwachen aus der Narkose und zum aktuellen Befinden zeigen eine Verbesserung über die Zeit. Frauen geben postoperativ mehr Beschwerden an als Männer; nach Herzklappenoperation werden mehr Beschwerden berichtet als nach koronarchirurgischem Eingriff. Die Inzidenzrate für postoperative Beschwerden und die Patientenangaben zu den Zufriedenheitsbereichen unterscheiden sich signifikant zwischen den Kliniken.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse belegen die Anwendbarkeit und Validität des ANP-KA für die Erfassung des postoperativen Patientenbefindens und für die Patientenzufriedenheit im Kontext der Kardioanästhesie. Der ANP-KA eignet sich zur Qualitätssicherung.
| Titel in Übersetzung | The Anaesthesiological Questionnaire for patients in cardiac anaesthesia. Results of a multicenter survey by the scientific working group for cardiac anaesthesia of the German Society for Anaesthesiology and Intensive Care Medicine |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Anaesthesist |
| Jahrgang | 54 |
| Ausgabenummer | 7 |
| Seiten (von - bis) | 655-666 |
| Seitenumfang | 12 |
| ISSN | 0003-2417 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 07.2005 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Der Anästhesiologische Nachbefragungsbogen für patienten in der herzanästhesie. Ergebnisse einer multizentererhebung des wissenschaftlichen arbeitskreises kardioanästhesie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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