Abstract
Auch in Deutschland kommt die Debatte um Priorisierung in der Medizin zunehmend in Gang. Mit dieser Entwicklung geht eine zunehmende Fokussierung auf inhaltliche und prozedurale Kriterien für legitime Priorisierungsverfahren einher. Häufig wird in diesem Kontext gefordert, auch Bürgerinnen und Bürger an der entstehenden Priorisierungsdebatte zu beteiligen. Die Frage nach adäquaten Methoden der Bürgerbeteiligung und nach den Potentialen der meist aufwändigen Verfahren ist weiter offen. Anhand der Ergebnisse einer regionalen Bürgerkonferenz zur Priorisierung zeigt dieser Beitrag exemplarisch einige inhaltliche Potentiale von deliberativer Bürgerbeteiligung auf. Hierzu werden die in der Bürgerkonferenz und ihrem „Bürgervotum“ festgehaltenen Werte und Kriterien mit denen verglichen, die sich in verschiedenen europäischen Stellungnahmen identifizierten ließen.
| Titel in Übersetzung | Deliberative participation of citizens in the prioritisation debate: What is their contribution? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen |
| Jahrgang | 106 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 418-425 |
| Seitenumfang | 8 |
| ISSN | 1865-9217 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2012 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Deliberative Bürgerbeteiligung in der Priorisierungsdebatte: Welchen Beitrag können Bürger leisten?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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