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Deliberative Bürgerbeteiligung in der Priorisierungsdebatte: Welchen Beitrag können Bürger leisten?

Sabine Stumpf*, Heiner Raspe

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Auch in Deutschland kommt die Debatte um Priorisierung in der Medizin zunehmend in Gang. Mit dieser Entwicklung geht eine zunehmende Fokussierung auf inhaltliche und prozedurale Kriterien für legitime Priorisierungsverfahren einher. Häufig wird in diesem Kontext gefordert, auch Bürgerinnen und Bürger an der entstehenden Priorisierungsdebatte zu beteiligen. Die Frage nach adäquaten Methoden der Bürgerbeteiligung und nach den Potentialen der meist aufwändigen Verfahren ist weiter offen. Anhand der Ergebnisse einer regionalen Bürgerkonferenz zur Priorisierung zeigt dieser Beitrag exemplarisch einige inhaltliche Potentiale von deliberativer Bürgerbeteiligung auf. Hierzu werden die in der Bürgerkonferenz und ihrem „Bürgervotum“ festgehaltenen Werte und Kriterien mit denen verglichen, die sich in verschiedenen europäischen Stellungnahmen identifizierten ließen.
Titel in ÜbersetzungDeliberative participation of citizens in the prioritisation debate: What is their contribution?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen
Jahrgang106
Ausgabenummer6
Seiten (von - bis)418-425
Seitenumfang8
ISSN1865-9217
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2012

UN SDGs

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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