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Das prader-Labhart-Willi-syndrom im säuglingsalter

Heinrike Schmeling, G. Gillessen-Kaesbach, U. Schulte-Mattler, S. Burdach, G. Horneff*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Berichtet wird über einen Säugling, der postnatal durch eine ausgeprägte Muskelhypotonie, Trinkschwäche und Gedeihstörung auffiel und nachfolgend eine verzögerte statomotorische Entwicklung zeigte. Zusätzlich waren ein blasses Hautkolorit, Lid-, Hand- und Fußrückenödeme, ein beidseitiger Kryptorchismus und eine Retrogenie zu erkennen. Der übrige Untersuchungsbefund war unauffällig. Die klinische Diagnose eines Prader-Labhart-Willi-Syndroms wurde im Alter von 5 Monaten gestellt und molekulargenetisch bestätigt.

Trotz der bereits im Neugeborenen- und Säuglingsalter typischen klinischen Symptomatik wird die Diagnose des Prader-Labhart-Willi-Syndroms häufig erst spät, bei Vorhandensein der Leitsymptome Adipositas, Kleinwuchs, Hypogonadismus und Entwicklungsverzögerung gestellt. Bei Vorliegen einer ausgeprägten Muskelhypotonie und Fütterungsproblemen sollte aber schon in der Neonatalperiode an ein Prader-Labhart-Willi-Syndrom gedacht werden.
Titel in ÜbersetzungPrader-Labhart-Willi syndrome in infants
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftKlinische Padiatrie
Jahrgang214
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)51-53
Seitenumfang3
ISSN0300-8630
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2002

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