Abstract
Hintergrund: Um die anatomische Orientierung bei der Cochlea-Implantation zu verbessern, soll geprüft werden, ob die Optische Kohärenz-Tomografie (OCT) im Rahmen der Cochleostomie vor der eigentlichen Eröffnung der Perilymphräume die Innenohrstrukturen, insbesondere die Basilarmembran und die Scala tympani, darzustellen vermag.
Material und Methode: Die Pilotuntersuchung wurde an fünf speziell präparierten humanen Felsenbeinpräparaten durchgeführt, bei denen für die Cochleostomie die knöcherne Schneckenwand aufgebohrt, die Endostealmembran jedoch noch erhalten war. Hierzu wurde ein Operationsmikroskop verwendet, in das ein OCT-System (Spectral-Domaine OCT (SD OCT), zentrale Wellenlänge von 840 nm) integriert war. Ein Pilotstrahl erlaubt die Visualisierung der abgetasteten Scanebene, die durch das noch häutig verschlossene Cochleostoma und quer zur basalen Schneckenwindung gelegt wurde.
Ergebnisse: Mit der OCT konnten die Innenohrstrukturen, wie der laterale Ansatz der Basilarmembran bzw. die dadurch getrennten Skalen, durch das intakte Ligamentum spirale dargestellt werden. Orientierungssonden, die auf die Membran aufgesetzt werden, können im Scan identifiziert werden, sodass eine gezielte Inzision der Membran möglich wird.
Schlussfolgerungen: Die OCT ermöglicht die zuverlässige Darstellung der Cochlea-Morphologie, ohne dass dabei das Endost eröffnen werden muss. Daher ist das Verfahren prinzipiell als Orientierungshilfe in der Cochlea-Implant-Chirurgie geeignet. Mit der OCT kann präzise die Scala tympani vor Eröffnung des Innenohres und der Elektrodeninsertion lokalisiert werden.
Material und Methode: Die Pilotuntersuchung wurde an fünf speziell präparierten humanen Felsenbeinpräparaten durchgeführt, bei denen für die Cochleostomie die knöcherne Schneckenwand aufgebohrt, die Endostealmembran jedoch noch erhalten war. Hierzu wurde ein Operationsmikroskop verwendet, in das ein OCT-System (Spectral-Domaine OCT (SD OCT), zentrale Wellenlänge von 840 nm) integriert war. Ein Pilotstrahl erlaubt die Visualisierung der abgetasteten Scanebene, die durch das noch häutig verschlossene Cochleostoma und quer zur basalen Schneckenwindung gelegt wurde.
Ergebnisse: Mit der OCT konnten die Innenohrstrukturen, wie der laterale Ansatz der Basilarmembran bzw. die dadurch getrennten Skalen, durch das intakte Ligamentum spirale dargestellt werden. Orientierungssonden, die auf die Membran aufgesetzt werden, können im Scan identifiziert werden, sodass eine gezielte Inzision der Membran möglich wird.
Schlussfolgerungen: Die OCT ermöglicht die zuverlässige Darstellung der Cochlea-Morphologie, ohne dass dabei das Endost eröffnen werden muss. Daher ist das Verfahren prinzipiell als Orientierungshilfe in der Cochlea-Implant-Chirurgie geeignet. Mit der OCT kann präzise die Scala tympani vor Eröffnung des Innenohres und der Elektrodeninsertion lokalisiert werden.
| Titel in Übersetzung | Imaging of cochlear structures by optical coherence tomography (OCT): Temporal bone experiments for an OCT-guided cochleostomy technique |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Laryngo- Rhino- Otologie |
| Jahrgang | 87 |
| Ausgabenummer | 9 |
| Seiten (von - bis) | 641-646 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0935-8943 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 09.2008 |
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