Abstract
Genetisch codierte innere Uhren steuern Physiologie und Verhalten im 24h‐Takt. Ein zentraler Schrittmacher im Nucleus suprachiasmaticus synchronisiert periphere Uhren in allen Geweben untereinander und mit dem äußeren Tag‐Nacht‐Rhythmus. Eine wichtige Funktion der circadianen Uhr ist die Regulation des Energiestoffwechsels über die rhythmische Aktivierung von gewebsspezifischen uhrenkontrollierten Genen. In der Leber sind besonders der Glucose‐ und Fettstoffwechsel, in den Adipozyten die Fettsäurefreisetzung und die Sekretion von Adipokinen auf diese Weise reguliert. Störungen der circadianen Rhythmik, z. B. bei Schichtarbeit, begünstigen die Entwicklung von Erkrankungen des Energiestoffwechsels wie Adipositas und Typ‐2‐Diabetes.
| Originalsprache | Englisch |
|---|---|
| Zeitschrift | Biologie in Unserer Zeit |
| Jahrgang | 44 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 100-106 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0045-205X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.01.2014 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Circadiane Uhren und Energiemetabolismus: Warum Schichtarbeit krank machen kann“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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