Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Circadiane Uhren und Energiemetabolismus: Warum Schichtarbeit krank machen kann

Henrik Oster*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Genetisch codierte innere Uhren steuern Physiologie und Verhalten im 24h‐Takt. Ein zentraler Schrittmacher im Nucleus suprachiasmaticus synchronisiert periphere Uhren in allen Geweben untereinander und mit dem äußeren Tag‐Nacht‐Rhythmus. Eine wichtige Funktion der circadianen Uhr ist die Regulation des Energiestoffwechsels über die rhythmische Aktivierung von gewebsspezifischen uhrenkontrollierten Genen. In der Leber sind besonders der Glucose‐ und Fettstoffwechsel, in den Adipozyten die Fettsäurefreisetzung und die Sekretion von Adipokinen auf diese Weise reguliert. Störungen der circadianen Rhythmik, z. B. bei Schichtarbeit, begünstigen die Entwicklung von Erkrankungen des Energiestoffwechsels wie Adipositas und Typ‐2‐Diabetes.
OriginalspracheEnglisch
ZeitschriftBiologie in Unserer Zeit
Jahrgang44
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)100-106
Seitenumfang7
ISSN0045-205X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.01.2014

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 8 – Angemessene Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum
    SDG 8 – Angemessene Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum
  3. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Circadiane Uhren und Energiemetabolismus: Warum Schichtarbeit krank machen kann“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

Zitieren